Kommentar: Sitzungszeiten

Schlechtes Signal

Ein Kommentar von Inken Quebe.

Dass sich CDU und SPD häufig nicht einig sind, ist nichts Neues. Doch in Bezug auf die Sitzungszeiten für die Rotenburger Ratsmitglieder lagen die beiden Fraktionen gar nicht so weit auseinander. 

Dass sie sich am Ende gegenseitig in ihren Anträgen blockiert haben, ist dagegen kein Zeichen mit guter Außenwirkung für die Menschen, die sich vielleicht künftig für ein solches „Feierabendparlament“, wie es Gilberto Gori von der SPD treffend formuliert hatte, engagieren möchten. Wer sich neben dem Beruf für einen politischen Posten einsetzt, dem sollte es ermöglicht werden, sich an den Ausschüssen beteiligen zu können. In Zeiten, in denen von Arbeitnehmern immer mehr Flexibilität gefordert wird und Parteien händeringend auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs sind, sollte es denen, die sich tatsächlich engagieren wollen, nicht durch das Beharren auf Sitzungszeiten verbaut werden. Es wäre nicht einmal eine bahnbrechende Neuerung, schließlich beginnen die Sitzungen in anderen Kommunen auch später. Jetzt liegt es am neu zu wählenden Rat, für die Zukunft ein anderes Zeichen zu setzen.

Mehr zum Thema:

Unfall mit Milchlaster: Fahrerin aus Stuhr schwer verletzt

Unfall mit Milchlaster: Fahrerin aus Stuhr schwer verletzt

Mazedoniens Krise mündet in Gewalt

Mazedoniens Krise mündet in Gewalt

Drei Optionen für ein Orientierungsjahr

Drei Optionen für ein Orientierungsjahr

Rotenburger Feuerwehr übt Menschenrettung und Brandbekämpfung

Rotenburger Feuerwehr übt Menschenrettung und Brandbekämpfung

Meistgelesene Artikel

Militärischer Service-Point in Scheeßel

Militärischer Service-Point in Scheeßel

Behörden erinnern erneut an die Mai-Tour-Spielregeln

Behörden erinnern erneut an die Mai-Tour-Spielregeln

Krebszahlen in Bothel: „Kein Beweis für irgendwas“

Krebszahlen in Bothel: „Kein Beweis für irgendwas“

Zukunftstag in Rotenburg: Kinder machen Arbeit der Großen

Zukunftstag in Rotenburg: Kinder machen Arbeit der Großen

Kommentare