Sinfonieorchester spielt auf Hartmannshof

Klassik in der Scheune

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In der großen Scheune auf dem Hartmannshof wird das Klassikkonzert steigen. Mehr als 350 Zuschauer sollen Platz darin finden – vorher muss der riesige Raum allerdings geräumt und hergerichtet werden. Aber noch ist ja ausreichend Zeit dafür.

Rotenburg - Ein Highlight für alle Klassikfans: Dazu lädt der Nabu gemeinsam mit den Rotenburger Werken auf den Hartmannshof bei Rotenburg ein. Denn am Freitag, 3. Juli, spielt das Sinfonieorchester der Universität Hamburg in der großen Scheune die 6. Sinfonie von Beethoven und das Violinkonzert Nummer 1 von Mendelssohn. Ab sofort sind Karten erhältlich. Der Erlös geht an den neuen Mitmach- und Erlebnisgarten des Nabu.

„Dirigent Thomas Posth liegt Naturschutz am Herzen. Er hatte von den vielen Aktivitäten des Nabu Rotenburg gehört und angefragt, ob er uns mit einem Benefizkonzert unterstützen könne. Da haben wir natürlich begeistert zugesagt. Und als Ort ist uns gleich die große Scheune auf dem Hartmannshof eingefallen“, erläutert der Nabu-Vorsitzende Roland Meyer. Stellvertreterin Sarina Pils begründet: „Wir freuen uns auf die besondere Atmosphäre und darauf, ein weiteres Stückchen Inklusion zu verwirklichen.“ Für den Veranstaltungsort spreche außerdem der unmittelbare Bezug zum Mitmach- und Erlebnisgarten, für den der Erlös bestimmt ist. Denn zwar ist der Bau finanziert und abgeschlossen, aber Betrieb und Unterhalt kosten Geld. Auch die Rotenburger Werke waren von der Idee eines Benefiz-Konzerts auf dem Hof sofort angetan und packen kräftig mit an. „Wir räumen die Scheune frei und kümmern uns zum Beispiel um die Bestuhlung und die Beleuchtung und um die Parkplätze“, sagt Hartmannshof-Leiterin Corinna Bartels. Auch für die Bewirtung in der Pause könne der Nabu auf ihr professionelles Team aus dem Hofcafé zurückgreifen.

Finanziell unterstützt wird das Musikvorhaben von der Volksbank Sottrum. Meyers Dank gilt auch der Stadt Rotenburg, die die große Bühne zur Verfügung stellt und aufbaut.

Das Sinfonieorchester der Universität Hamburg besteht aus rund 60 Musikern. Dirigiert wird der Klangkörper von Professor Thomas Posth, Solistin ist Annika Oepen, erste Geigerin beim Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Vor dem Mendelssohn-Konzert und Beethovens Pastorale erklingt die Wilhelm Tell-Ouvertüre von Rossini.

Karten gibt es übrigens bei der Buchhandlung Buch und Aktuelles in Rotenburg, im Hofcafé auf dem Hartmannshof, in der Verwaltung der Rotenburger Werke und in der Hauptstelle der Volksbank Wümme in Sottrum. Sie kosten im Vorverkauf für Erwachsene 8,50 Euro und für Kinder bis 14 Jahre fünf Euro.

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