Koordinatorinnen Ina Helbig und Petra von Spreckelsen ziehen eine Bilanz für 2015 und blicken in die Zukunft

Simbav ist weiter auf Erfolgskurs

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Zufriedene Gesichter bei Ina Helbig (r.) und Petra von Spreckelsen. Der Verein ist erfolgreich und gibt weiter Vollgas.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Der Rotenburger Verein Simbav blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück. „Unsere Eltern-Kind-Gruppen waren und sind so voll wie nie“, freut sich Koordinatorin Ina Helbig. Auch die Referate rund um Gesundheit und Familie fänden immer mehr Anklang – und das nicht nur in Rotenburg, begeistert sich auch die weitere Koordinatorin, Petra von Spreckelsen.

Simbav habe expandiert und verfüge über Außenstellen in Sottrum, Bothel, Visselhövede und Scheeßel. Dort werden ausschließlich Eltern-Kind-Gruppen-Aktivitäten angeboten, heißt es im Gespräch mit unserer Zeitung. 180 Mitglieder seien aktuell im Verein – Tendenz steigend. Der Vereinsvorstand mit Antje Jäger (Vorsitzende), Gesine Griephan (Vize), Katrin Hanske (Schriftführerin) und Ella Barth (Kasse) habe hervorragend gearbeitet. Das schließt die Finanzen ein. Es sei ihnen gelungen, trotz der vielen kostenlosen Angebote eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen. Helbig: „Ohne Finanzspritzen der Städte Rotenburg und Visselhövede sowie Spenden aus der Wirtschaft, Lions, Rotarier und von Privatpersonen wäre das nicht möglich gewesen.“

So musste Simbav bei den Außenstellen bisher nur an einer Kostenschraube drehen. Die Gemeinden stellten bis auf Sottrum die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. „Dort müssen wir eine Nutzungsgebühr bezahlen und haben aus Kostengründen zwei Gruppen zu einer zusammengefasst“, berichtet Helbig. Dadurch seien 50 Prozent der Jahresmiete (rund 450 Euro) gespart worden. Das Engagement der Ehrenamtlichen in den Gruppen habe den Erfolg erst möglich gemacht. Das Programm ist im vergangenen Jahr erweitert worden. So leiste Simbav einen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge. Der Verein biete nicht nur ein internationales Frühstück, einen Mittagstisch sowie „Kreativität aus aller Welt“ an, sondern sei auch mit dem „Düt & Dat“ Treffpunkt für Eltern, die zu Flohmarktpreisen gebrauchte Kleidung und Spielsachen einkaufen. Flüchtlinge können zudem im Simbav-Treffpunkt an der Kirchstraße ihre Gutscheine der Stadt einlösen. Der Verein will auch in diesem Jahr das Angebot halten und hat bereits nahtlos an 2015 angeknüpft. Ein wichtiger Aspekt aller Gruppenangebote sei, dass sich die Teilnehmer jederzeit untereinander austauschen und Probleme lösen können.

www.simbav.de

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