Kontakt mit Bürgern aufnehmen

Infostände der Parteien: Sehen und gesehen werden

Luftballons bringen Farbe in den Wahlkampf. Die FDP machts vor.

Rotenburg - Von Farina Witte. Keine zwei Wochen sind es noch bis zur Bundestagswahl am Sonntag, 24. September. Danach steht die Landtagswahl am Sonntag, 15. Oktober, an.

Für die Parteien geht es in die heiße Phase des Wahlkampfs. Infostände in der Innenstadt sind ein wichtiger Aspekt im Wahlkampf, sind sich CDU, FDP und SPD einig, die am Samstagvormittag in Rotenburg standen.

Die Gelegenheit ist günstig, denn neben dem Wochenmarkt lockt auch eine Aktion zum Welt-Klimmzug-Tag einige Bürger in die Rotenburger Innenstadt. Doch es sind nur wenige Passanten, die an den Infoständen stehen bleiben. Es ist der Regen, der sie eher in die trockenen Geschäfte als an die Stehtische der Parteien im Freien treibt. „Es halten weniger Leute an, und man kommt auch nicht so lange ins Gespräch“, sagt Gunter Schwedesky von der FDP.

Infomaterial darf nicht fehlen. Das sieht auch die SPD so.

Doch die Politiker lassen sich nicht entmutigen. Mit Parteiprogrammen, Flyern und Kugelschreibern versuchen sie, den potenziellen Wählern die Positionen ihrer Landtags- und Bundestagskandidaten näher zu bringen. Neben den Infomaterialien gibt es auch jede Menge Werbegeschenke: Flaschenöffner, Traubenzucker, Notizblöcke, Einkaufswagenchips, Gummibärchen, Jutebeutel oder ein Gläschen Honig – die Parteien lassen sich einiges einfallen, um bei den Wählern im Gedächtnis zu bleiben.

Doch auch persönliche Gespräche sind wichtig. Die Bürger stellen oft Fragen zu örtlichen Themen, so Ingo Krampitz von der SPD. „Die Leute wollen nicht nur über große Politik reden, sondern eben auch über das, was wir im Stadtrat oder im Kreistag machen“, erzählt auch Eike Holsten, der CDU-Kandidat für den Landtag.

In der Stadt mit Menschen ins Gespräch zu kommen finden die Parteien wichtig. Am Sonnabend haben CDU, SPD und FDP ihre Stände in der Großen Straße aufgebaut. - Fotos: Witte

Hendrik Jürgens, Bundestagskandidat der FDP, war am Sonnabend auch am Stand seiner Partei und mag die Unterhaltungen, die mit den Bürgern zustande kommen. „Man kann mit den Menschen in Kontakt treten“, sagt er. Dabei nehme er gerne mit, was sein Gegenüber über bestimmte Themen der Politik denkt. Sich zeigen und mit den Bürgern austauschen, das sei für seine Parteimitglieder ein wichtiger Aspekt. Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da. „Die Menschen sehen, dass die Parteien in ihrem Ort aktiv sind“, schätzt Marvin Hartwig (SPD) die Bedeutung der Infostände ein. Gerade hier könne man eben die Themen ansprechen, die einen interessieren.

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