Rotenburger Wirtschaftspreis wird Mittwoch verliehen

Sechs Vorschläge zur Auswahl

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Tor zur Stadt Rotenburg: Wer wird den Wirtschaftspreis in den Händen halten?

Rotenburg - Von Guido Menker. Nein, die Katze wird erst Mittwoch Abend aus dem Sack gelassen. Bis dahin bleibt es ein Geheimnis, wer in diesem Jahr den Rotenburger Wirtschaftspreis bekommt und damit die Nachfolge der Spedition Oetjen antritt, die vor zwei Jahren die Trophäe – eine Nachbildung vom Rotenburger Tor zur Stadt – in Empfang genommen hat.

Zehn Vorschläge sind bei der Jury im Laufe der vergangenen Monate auf dem Tisch gelandet. Bewerbungen von Unternehmen habe es nicht gegeben, sagt die Erste Stadträtin Bernadette Nadermann. Vier Vorschläge fanden allerdings keine Berücksichtigung – aus unterschiedlichen Gründen. „In der Regel entsprechen sie nicht den Kriterien“, so Nadermann.

Die Jury führt vorab Interviews

Über den Wirtschaftspreis 2014 freute sich Gerhard Böse, Geschäftsführer der Spedition Oetjen (v.r.), zusammen mit Heiko Kehrstephan (Wirtschaftsforum), Stefan Kalt (Sparkasse) und dem damaligen Bürgermeister Detlef Eichinger. 

Sechs Unternehmen hat sich die Jury also genauer angesehen, um am Ende zu einem Ergebnis zu kommen. Und bei dieser Bewertung hat es diesmal eine Änderung gegeben. Wer sich nämlich dem Wettbewerb stellt, erhält Besuch von zwei Mitgliedern der Jury, die mit dem Chef ein Interview führen. „Dabei kommt mehr heraus, als wenn sich die Unternehmen in einem Fragebögen selbst darstellen müssen“, erklärt die Erste Stadträtin. Genau das war bislang der Fall – und genau das fiel den Unternehmen nicht ganz leicht. Denn, wer lobt sich schon gerne selbst? Die Stadt, die Sparkasse Rotenburg-Bremervörde sowie das Rotenburger Wirtschaftsforum haben sich auf diese neue Herangehensweise geeinigt. Jetzt, nachdem die vorgeschlagenen Unternehmen dieses Verfahren durchlaufen haben, fühle sich die Jury darin bestätigt, so Nadermann: „Auf diesem Wege lernen die Juroren das Unternehmen sehr viel besser kennen, und bei der Präsentation der Ergebnisse in der Jury geht es jetzt viel lebhafter zu.“

Sie spricht auch von einer größeren Wertschätzung dem Unternehmen gegenüber. Außerdem seien viel mehr Informationen nebenbei aufzuschnappen.

Bereits seit dem diesjährigen Neujahrsempfang haben die Organisatoren für den Wettbewerb getrommelt. Von da an lagen die Flyer mit den erforderlichen Infos aus. Nach dem Einsendeschluss für Vorschläge und Bewerbungen hat sich die Jury an die Arbeit gemacht – und schließlich auch eine Auswahl getroffen. Am Mittwoch nun stellt sich heraus, wer die Nase vorn hat. „Das wird natürlich jetzt noch nicht verraten“, sagt Nadermann schmunzelnd.

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