Weniger Besucher und Verkaufsstände als erwartet

Wegen Dauerregens schwacher Flohmarktbeginn

Erst als der Regen aufhört und die Sonne hinter den Wolken hervorkommt, strömen die Besucher zum Hökermarkt. - Fotos: Goldstein

Rotenburg - Strömender Regen in den frühen Morgenstunden, weniger Besucher als im Vorjahr, enttäuschend viele Verkäufer, die am Samstag wegen des „Schietwetters“ gar nicht erst angereist sind – und dennoch zufriedene Organisatoren, Käufer sowie Verkäufer am Ende. So lässt sich der diesjährige Hökermarkt in Rotenburg zusammenfassen.

Der Rotenburger Hökermarkt lief am Samstagmorgen ziemlich verhalten an. Dauerregen bis 10 Uhr hielt die Käufer davon ab, den Flohmarkt in der Rotenburger Innenstadt zu besuchen. Erst als sich die Wolken auflösten und die Sonne sich zeigte, strömten mehr als 2.000 Besucher in die Innenstadt, um günstig gutes Gebrauchtes aus Haus, Garage und Bodenkammer zu kaufen.

Die Standbetreiber auf dem Hökermarkt sind trotz des schwachen Beginns zufrieden.

Der Organisator des Marktes, Joachim Witt, vom Verein für Tourismus und Stadtwerbung (VTS) zeigte sich im Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung enttäuscht über diejenigen Standbetreiber, die sich angemeldet hatten und gar nicht erst erschienen waren.

VTS-Organisator Joachim Witt.

„Von den 300 geplanten Ständen sind nur 210 aufgebaut worden“, so Witt. Diese 90 Verkäufer seien laut Vertrag verbindlich angemeldet gewesen und sind nun zur Zahlung des Standgeldes verpflichtet. „Ich werde jedem von ihnen eine Rechnung zuschicken“, erklärte Witt erbost und sprach gleichzeitig aber ein dickes Lob für diejenigen aus, die trotz der Schulferien und des anfänglichen Regens gekommen waren.

So wie die Verkäufer aus der „Hamburger Ecke“, die seit nahezu 22 Jahren bei jedem Wind und Wetter dem Rotenburger Hökermarkt die Treue halten und auf der Geranienbrücke und am Stadtstreek ihre Stände haben. Witt hatte mit seinen freiwilligen Helfern einen Haufen Arbeit in die Planung und Organisation gesteckt.

„Als wir morgens feststellten, dass rund 30 Prozent der Verkäufer nicht gekommen waren, mussten wir schnell reagieren und haben alle für die Goethestraße vorgesehenen Stände in die Fußgängerzone verlegt. So blieb die Goethestraße zwar verwaist, aber die Lücken in der Großen Straße konnten so teilweise geschlossen werden. Die Stände dort unterzubringen, sei kein leichtes Unterfangen gewesen, denn „Fahrradbügel“ und Spielgeräte machten einen durchgängigen Standaufbau unmöglich. „Dort werden wir vom VTS noch Gespräche mit der Stadt führen“, so Witt. Wie und wo genau der Hökermarkt 2017 stattfindet, sei noch nicht klar.

go

Hökermarkt in Rotenburg

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