Rotenburger Schüler erlernen Umgang mit Funsportgeräten

Auf dem Flicker über den Hof

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Klassenlehrerin Renate Lerbs beobachtet „ihre“ Schüler beim Training.

Rotenburg - Plumps – und schon wieder sitzt jemand von den Teilnehmern vom Inlinerkursus mitten auf dem Pausenhof auf dem Hintern. Insgesamt 21 Schüler der Klasse 7a der Theodor-Heuss-Schule (THS) Rotenburg erleben einen spannenden Tag mit den gängigsten Funsportgeräten. Zwei Profis aus Bremerhaven von der M und M Skate-Schule sind nach Rotenburg gekommen, um den Schülern zu zeigen, was alles zu beachten ist, wenn man bestimmte Funsportarten ausüben möchte.

„Viele dieser Geräte sind bereits an unserer Schule vorhanden. Insgesamt haben wir rund 30 verschiedene Angebote, die für die Schülern zur Verfügung stehen“, erklärt Detlef Lehmann, der als Koordinator für „bewegte Pausen“ an der THS verantwortlich ist. Auch die Schüler der benachbarten IGS können diese Geräte mit benutzen, betont der Pädagoge.

Die Schule achte darauf, dass die Nutzer der Geräte immer wieder mal eine Auffrischung mit dem Umgang unter anderem von Bikes, Inlinern, Skatern und der neuesten Errungenschaft dem Penny-Board erhalten. Von einigen Schülern muss der richtige Gebrauch von der Pike auf erlernt werden. „Zudem wollen wir die älteren Schüler qualifizieren mit den Fun-Geräten umgehen zu können. Sie können dann als Multiplikatoren den jüngeren Anfängern beim Einstieg in die Sportarten helfen“, so Lehmann.

Dieser Tag sei Teil des Projektes Gesundheitssport-Offensive Ernährung und Bewegung und werde finanziell von der Stadt unterstützt. Die THS hat bereits in der Vergangenheit mit der Skate-Schule aus Bremerhaven kooperiert und beste Erfahrungen gemacht. „Die beiden Profis Marin Hopert und Karol Gerdes haben eine Menge Equipment und Schutzkleidung mitgebracht“, so der Koordinator. „Das richtige Anlegen dieser Kleidung ist Grundvoraussetzung dafür, dass es keine Verletzungen gibt“, erklärt Hopert. Bevor sich die Kinder ins Abenteuer Inliner-Skating stürzen, legen alle die Knie-, Hand- sowie Ellbogenschützer an. Den Kopf schützt ein robuster Helm.

Während die geübten Läufer bereits ihre ersten Runden über den Schulhof drehen, beginnen die Anfänger eher zaghaft und zumeist mit Unterstützung einem „standfesten“ Freund, der helfend seine Hände reicht. Zunächst noch unbeholfen, hat sich die Beherrschung des Gerätes im Laufe des Kurses aber schnell verbessert. Später versuchen sich die Teilnehmer unter Anleitung der beiden Profis auch noch auf Skateboards, Stunt-Scooter (Roller), Wave-Boards, Slacklines (Seil zum Balancieren) oder Flicker (großer Roller).

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