Schüler mit und ohne Behinderung von elf Schulen kämpfen am Tag des Sportabzeichens in Rotenburg um Punkte

Starke Leistungen beim Sportfest in der Ahe

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Gute Leistungen der Behinderten bei den Sprintwettbewerben.

Rotenburg - Die mehr als Tausend Teilnehmer mit und ohne Behinderung aus Verden, Osterholz, Buchholz, Cluvenhagen, Rotenburg, Soltau, Syke und Selsingen am „Sportivationstag 2015“ des Behindertensportverbandes Niedersachsen hatten für diesen Tag hart trainiert. Am Donnerstag holten sie sich im Rotenburger Ahe-Stadion den Lohn für ihre sportlichen Leistungen ab. Die Sieger erhielten Medaillen, aber niemand sollte am Ende leer ausgehen.

Den Stellenwert dieser Veranstaltung für die Stadt Rotenburg unterstrich Bürgermeister Andreas Weber (SPD), der mit weiteren Ehrengästen aus der Wirtschaft, den Schulen, der Verwaltung und Bundeswehr die Siegerehrung vornahm. Zwar erhielten nicht alle Sportler eine Auszeichnung, aber Gewinner waren am Ende alle – Aktive, Veranstalter und Helfer. Die Aktiven, weil sie ihr Bestes gaben und den Lohn dafür erhielten, die Organisatoren, weil das Sportfest reibungslos über die Bühne ging und die Helfer, weil diese Sportfest in diesem Rahmen ohne sie nicht möglich gewesen wäre.

Die Organisatoren um Peter Schlacke (Kundenschule) und Marlies Loss (Landessportbund) freuten sich ganz besonders, dass die Soldaten des Jägerbataillons 91 aus der Lent-Kaserne als Helfer zur Verfügung gestanden haben, obwohl sie erst vor zwei Tagen ihren Dienst aufgenommen hatten. Zudem waren viele Ehrenamtliche vom Deutschen Roten Kreuz, den Schulen und Sportvereinen auf dem Platz, um die Organisatoren zu unterstützen. „Eine perfekte Konstellation“, so Schlacke.

Sportivationstag in Rotenburg

Nicht alle gemeldeten Menschen mit Behinderung konnten sich am sportlichen Geschehen beteiligen. Aber auch sie zeigten, dass sie trotz körperlicher oder geistiger Behinderung zu tollen Leistungen fähig sind. Sie bewiesen ihr Können auf dem Nebenplatz. Ihnen wurde einiges an Konzentration, Koordination und Geschicklichkeit abverlangt. „Ich bin von der Stimmung und den Leistungen auf dem Sportplatz begeistert“, sagte der Chef der Arbeitsgemeinschaft Rotenburger Sportvereine, Rolf Ludwig, zog seine Sporthose an, schnürte die Schuhe und machte spontan mit. Und eben dieses Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap mache den Reiz dieser Veranstaltung aus, so Ludwig.

go

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