Abschlussfeier im Bereich Sozialpädagogik an den Berufsbildenden Schulen

90 Schüler haben das große Finale erreicht

Insgesamt 13 Absoventen haben in ihrem Abschlusszeugnis einen Notendurchschnitt unter 2,0 erreicht.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. „Liebe Stars des großen Finales, das ist heute Ihr Tag“, so begrüßte die stellvertretende Schulleiterin der Berufsbildenden Schulen (BBS) Rotenburg, Katharina Engelhardt, die 90 Absolventen des Berufsbereiches Sozialpädagogik zur feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse. Überglücklich nahmen die Schüler ihre Qualifikation aus den Händen der Abteilungsleiterin für Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege, Gisela Renz-Knappik, entgegen.

Die diesjährige Abschlussfeier stand unter dem Motto: „La grande finale“ („Das große Finale“). Der Start der Fußball EM habe die Organisatoren der Feier (Schüler der Klassen, die im kommenden Jahr verabschiedet werden) sicherlich inspiriert ein Fußballmotto zu wählen, so Engelhardt. So bewegte auch sie sich in der Fußballsprache und zog in ihrer Rede viele Parallelen zwischen den Spielern (Schülern), Teams (Klassen) und Trainern (Lehrern).

38 Schüler der zweijährigen Berufsfachschule-Sozialassistent, Schwerpunkt Sozialpädagogik haben die Prüfung bestanden.Die Klasse BBQ2A mit der Klassenlehrerin Hiltrud Wehling (l.) und Gisela Renz-Knappik (r.) freut sich bei der Zeugnisübergabe. - Fotos: Goldstein

„Machen wir uns also auf die Reise nach Frankreich und machen uns Gedanken über Ihren Einzug ins Grande Finale“, sagte Engelhardt. Bis zur Qualifikation sei es ein langer Weg gewesen. Einige Schüler sind durch Transfer hinzugekommen und andere sind durch Verletzungspech ausgefallen oder durch rote Karten gesperrt worden. Nun seien letztendlich 90 Schüler übriggeblieben, die es ins Finale geschafft haben. In den Klassen habe es die unterschiedlichsten Spielertypen gegeben und alle konnten zum Erfolg ihrer Mannschaft beitragen. Die Schüler bedankten sich bei ihren Trainern, denn die hätten sie auf jedes Spiel gut vorbereitet. Die Trainer kamen später zu Wort und gaben das Kompliment an die Spieler zurück, denn diese hätten die vorgegebenen taktischen Anweisungen gut umgesetzt und damit das ganze Team zum Erfolg geführt.

Die stellvertretende Schulleiterin lobte die Coaches, dass sie die erkannten Schwächen mancher Teammitglieder durch gezieltes Training ausmerzen konnten. „Ihr Stadion war in den vergangenen Jahren die BBS Rotenburg“, so Engelhardt. Wobei sie nicht zu erwähnen vergaß, welchen großen Anteil das Elternhaus und das soziale Umfeld am Erfolg eines jeden einzelnen Spielers habe. Die zukünftigen Wege könnten nun ein wenig unbeschwerter gestaltet werden.

Ganz wichtig beim Fußball sei die gute Bespielbarkeit des Rasens – ohne viele Stolperstellen. Ist der Rasen an einigen Stellen zerstört, lässt er sich schnell erneuern. Anders sei es im wahren Leben – da brauche es seine Zeit, um das zu reparieren, was im Übereifer, durch Unachtsamkeit oder Mutwillen zerstört worden ist, warnte die Pädagogin die Schüler, immer achtsam zu sein.

BBS Rotenburg: Absolventen Sozialpädagogik

Nun haben die Schiedsrichter ihre Karten eingepackt und ihre Pfeife gut verstaut. „Das Spiel ist vorbei. Was sie aus dem erreichten Ergebnis machen, liegt nun in Ihrer eigenen Hand“, erklärte die Pädagogin. Sie gab Absolventen den Rat, ihre eigenen Vorstellungen engagiert umzusetzen und Bälle ins Rollen zu bringen. - go

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