Inzidenz liegt am Sonntag bei 75,1

Landkreis Rotenburg muss noch nicht die Bundes-Notbremse ziehen

Geschäfte dürfen im Landkreis Rotenburg weiterhin „Click & Meet“ anbieten. Einen negativen Corona-Test müssen die Kunden nicht vorlegen.
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Geschäfte dürfen im Landkreis Rotenburg weiterhin „Click & Meet“ anbieten. Einen negativen Corona-Test müssen die Kunden nicht vorlegen.

Rotenburg – Es ist und bleibt schwierig, den Überblick über die geltenden Corona-Regeln zu behalten. Das Wichtigste: Im Landkreis Rotenburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz seit Samstag wieder unter dem Grenzwert von 100. Das bedeutet: Die Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes, die sogenannte Notbremse, greift aktuell nicht. Sie kommt grundsätzlich nur dann zum Einsatz, wenn der Wert laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) drei Tage in Folge über 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liegt.

Noch am vergangenen Donnerstag und Freitag hatte der Landkreis diese Schwelle bei der Inzidenz überschritten. Hätte sich der Trend am Samstag fortgesetzt, hätte man eine Allgemeinverfügung herausgeben und sich zur Hochinzidenzkommune erklären müssen – noch strengere Lockwdown-Regeln wären ab Montag die Folge gewesen. Bei den dem RKI gemeldeten Werten vom Wochenende – 87,9 am Samstag und 75,1 am Sonntag – ist das vorerst aber nicht der Fall, anders als zum Beispiel in den Nachbarkreisen Verden und Nienburg, wo die Notbremse nun greift. Im Landkreis Rotenburg sind nächtliche Ausgangssperren und strengere Kontaktbeschränkungen dagegen (noch) kein Thema, auch Shopping mit Terminvereinbarung ist nach wie vor möglich. Einen negativen Corona-Test müssen die Kunden nicht vorlegen. Landrat Hermann Luttmann (CDU) zeigte sich in einer ersten Reaktion erleichtert über die neuen Zahlen. „Gott sei Dank ist es uns erspart geblieben, zum Montag die Corona-Notbremse des Bundes zu ziehen. Ich hoffe, dass die Zahlen sich bei uns jetzt wieder weiter nach unten bewegen.“  lw

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