Schon 25 der 27 Grundstücke im „Baugebiet 55+“ sind verkauft

Läuft!

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Das „Baugebiet 55+“ ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Fast alle Grundstücke sind inzwischen verkauft, es wird schon gebaut.

Rotenburg - Von Guido Menker. Damit hatte im Rathaus wirklich niemand gerechnet: Von den 27 Grundstücken im „Baugebiet 55+“ für Senioren an der Brockeler Straße sind nur noch zwei zu haben. Das hat Helmut Worthmann aus dem zuständigen Amt für Finanzen der Stadt Rotenburg gestern auf Anfrage mitgeteilt. Damit ist das Wohngebiet für Senioren faktisch komplett, denn die Warteliste bauwilliger Kaufinteressenten ist nach wie vor sehr lang. Sie wird weiterhin nach und nach abgearbeitet.

Ähnlich erfolgreich ist auch der Verkauf der Grundstücke im Baugebiet am Stockforthsweg. 45 Bauplätze sind es insgesamt, die dort zur Verfügung stehen – 37 davon sind bereits verkauft, viele davon wiederum bereits bebaut. „Die acht noch freien Plätze liegen überwiegend in dem teureren Bereich, wo für die Grundstücke 130 beziehungsweise 145 Euro pro Quadratmeter zu zahlen sind“, sagt Worthmann. Hinzu käme, dass es sich um Grundstücksgrößen handele, die im Bereich von 900 Quadratmetern lägen.

Auch im „normalen“ Neubaugebiet an der Brockeler Straße sind noch nicht alle Grundstücke an den Mann gebracht worden. Dort liegt es aber nicht am Preis und an der Größe der Bauplätze, sondern eher an der Bodenproblematik. Drei ursprünglich verkaufte Flächen sind bereits wieder an die Stadt zurückgegeben worden, wahrscheinlich kommt noch ein weiteres hinzu, weil die Böden stellenweise nur mit großem finanziellen Zusatzaufwand so herzurichten sind, dass sie problemlos bebaubar sind. Elf von 36 Grundstücken sind noch nicht verkauft, berichtet Worthmann, der sich im Amt für Finanzen um den Bereich Liegenschaften kümmert.

„Ich bin zurzeit nicht ganz so glücklich damit, wie es gelaufen ist“, erklärt Birgit Strahmann-Cordes. Zwar sei auch sie erfreut über den insgesamt recht schnellen Verkauf der Senioren-Grundstücke, aber ihr als eine der Initiatorinnen dieses Projektes war es dabei immer auch um den Gemeinschaftsgedanken gegangen. Sie hatte sich für den Bau eines Gemeinschaftshauses ausgesprochen – bislang erfolglos. Immerhin: Die Stadt hat ein Grundstück dafür freigehalten, die Realisierung bleibt also möglich. Das weiß auch Birgit Strahmann-Cordes, die in dieser Sache am Ball bleiben und bestenfalls die Bauherren schon bald an einen Tisch bringen möchte. Denn mit dem Gemeinschaftshaus als Fixpunkt für alle ließe sich auch ein Dienstleister vor Ort einbinden, der je nach individuellem Wunsch den Senioren helfen kann.

Jetzt soll es darum gehen zu klären, wie sich der Gemeinschaftsgedanke umsetzen lässt. Aber vielleicht ist es dafür ja auch noch etwas zu früh, denn die meisten Käufer wollen wahrscheinlich im Frühjahr anfangen, sich ihr neues Zuhause zu bauen. Das gilt auch für Birgit Strahmann-Cordes, die mit ihrem Mann zusammen ebenfalls eines der Grundstücke an der Brockeler Straße erworben hat.

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