Kir kooperiert für Folkkonzert mit Strandhouse

Folk-Sänger Ben Ford-Davies gastiert am Weichelsee

Der Australier Ben Ford-Davies gibt am 13. Mai ein Gastspiel am Weichelsee in Rotenburg.

Rotenburg - Von Ulla Heyne. Konzerte im Strandhouse am Weichelsee in Rotenburg haben eine gute Tradition – nicht nur mit dem Metal Splash, Rock am See, Reggae Open Air oder unlängst dem irischen Sänger Larry Mathews holt Wirt Ulrich Schorpp immer wieder Musiker ganz unterschiedlicher Stilrichtungen in seine urige Location. Dass dort am Freitag, 13. Mai, mit dem Australier Ben Ford-Davies auch die Sparte Folk vertreten sein wird, ist der Rotenburger Kulturinitiative Kir zu verdanken – oder eigentlich einem Schnitzel.

Uwe Goldschmidt berichtet die Hintergründe mit einem Schmunzeln im Gesicht: „Beim gemeinsamen Schnitzelessen einiger Vorstandsmitglieder dort ist es seit gut eineinhalb Jahren immer wieder mal Thema, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen“, so der Vorstandsvorsitzende. Dass es Folk sein sollte, war dem Kulturförderer ein Anliegen: „Andere Richtungen wie Jazz oder Metal sind hier vor Ort gut abgedeckt, da wollen wir anderen gar keine Konkurrenz machen.“ Die Folkszene käme dagegen bisher etwas zu kurz.

Das Problem bisher: „Da wir keine eigenen Räumlichkeiten haben, könnten wir ansonsten nur auf eine Schulaula zurückgreifen. Das passt aber nicht bei allen Veranstaltungen.“ Umso mehr freut er sich, in Schorpp einen ebenso engagierten Mitstreiter gefunden zu haben. Bisherige Erfahrungen mit Kooperationspartnern – etwa mit den regelmäßigen Maybebop-Konzerten in einem Autohaus – hätten gezeigt: „Das ist für alle eine Win-Win-Situation!“

Der Kontakt zu dem Australier Ben Ford-Davies sei über die Landsfrau Ronnie Taheny entstanden, die vor drei Jahren im Kantor-Helmke-Haus konzertierte. Sie promotet den Singer-Songwriter, der unter anderem beim renommierten Adelaide Fringe Festival auf sich aufmerksam machte – und von der dortigen Presse für seine „Präsenz und Persönlichkeit, mit Wärme, Leidenschaft und Humor, mit Talent und Stil“ gefeiert wird – „und vielleicht greift sie bei einigen Liedern ja auch selbst zum Mikro“, lässt Goldschmidt durchblicken.

Ganz unwahrscheinlich scheint dies nicht, ist die charismatische Sängerin doch auch bei dem vor einem halben Jahr produzierten Album „Papillion“, das der in Adelaide ansässige Musiker präsentieren wird, an diversen Instrumenten und in den Backing Vocals zu hören.

Der Gig könnte laut Goldschmidt den Auftakt zu einer regelmäßigen Folk-Reihe im Strandhouse bilden: „Wir verstehen das Konzert als Testballon.“

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