Am Sandhasenweg stehen zwei neue Bänke / Bürger sollen weitere Standorte auswählen

Ein Platz für Spaziergänger

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Stephan Lohmann (v.l.) und Andreas Weber präsentieren die neuen Bänke.

Rotenburg - Wer in den vergangenen Tagen den Sandhasenweg zwischen Harburger Straße und Jägerhöhe passiert hat, dem dürften die neuen Sitzgelegenheiten bereits aufgefallen sein. „Wir haben zwei Bänke aufgestellt, um den Rotenburgern mehr Möglichkeiten zu geben, sich hinzusetzen, wenn sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind“, macht Bürgermeister Andreas Weber (SPD) beim Pressegespräch vor Ort deutlich.

Er betont, dass sich die Stadt ganz bewusst für solche ohne Lehnen entschieden habe. Es sei schon vorgekommen, dass sich sonst Leute auf die Lehnen gesetzt und die Füße auf der Sitzfläche abgestellt hätten. Auch möglicher Verschmutzung wirken die Initiatoren von Anfang an entgegen: Mülleimer komplettieren das neue Erscheinungsbild am Sandhasenweg. „Wer dort sein Pausenbrot isst, kann das Papier dann direkt entsorgen“, so Weber. Im Fokus steht am Sandhasenweg bald auch die Barrierefreiheit. Die Stadt will den Zugang aus dem Bereich Große Gartenstraße verbessern. Der vorhandene Trampelpfad über die alte Bahnlinie soll verkehrssicher gemacht werden.

Für die nähere Zukunft sind auch schon sechs weitere Standorte für neue Bänke – die pro Stück laut Verkehrsamtsleiter Stephan Lohmann etwa 120 Euro kosten – ausgewählt worden. Hierfür hat sich die Stadt vor allem auf die Wanderwege „Nordpfade“ konzentriert.

Geplant sei, noch weitere Sitzgelegenheiten an den Wegen und Straßen aufzustellen. Für weitere Standorte sind die Rotenburger aufgerufen: Wer ebenfalls noch Ideen hat, wo ein geeigneter Platz für eine Bank ist, kann sich mit seinem Vorschlag bei Elisabeth Quentin per Mail an elisabeth.quentin@rotenburg-wuemme.de melden.

Die Anregung sei übrigens von den Bürgern gekommen, berichtet der Bürgermeister weiter. Im Zuge dessen appelliert er noch einmal daran, die Sprechstunde mit ihm für solche Vorschläge zu nutzen. Werber ist von dem Angebot überzeugt: „Wichtig ist, dass man die Menschen aktiviert.“

iq

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