Imbiss ab 5. Juni

Saisonale Belebung am Weichelsee: „StrandHouse“ vor Wiedereröffnung - Beach-Club kommt

Heiko Broede will dem „StrandHouse“ wieder Leben einhauchen. Fotos: Menker
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Heiko Broede will dem „StrandHouse“ wieder Leben einhauchen.

Rotenburg – Wer im Sommer seine Freizeit am Rotenburger Weichelsee verbringen möchte, kann die Kühltasche zu Hause lassen und auf selbst belegte Brote verzichten. Der Rotenburger Eis- und Imbissbudenbetreiber Heiko Broede sowie der Scheeßeler Event-Veranstalter Felix Tiedemann wollen für mehrere Monate das beliebte Gelände an der Bremer Straße neu beleben. Broede will am 5. Juni das „StrandHouse“ wiedereröffnen, und Tiedemann startet aller Voraussicht nach am 1. Juli mit zwei Partnern einen Beach-Club zwischen „StrandHouse“ und Seeufer. Das haben die beiden auf Anfrage der Rotenburger Kreiszeitung bestätigt.

„Darauf habe ich richtig Bock“, sagt Broede, während er am Freitag damit beginnt, den Laden wieder auf Vordermann zu bringen. „Dafür werde ich die nächsten zwei Wochen brauchen“, fügt er hinzu. Schon im vergangenen Jahr habe er gedacht, dass es wirklich schade sei für die Besucher am Weichelsee, wenn ihnen weder Eis und Getränke noch kleine Speisen angeboten werden. Und weil mit dem Beginn des geplanten Neubau-Projekts in den kommenden Monaten noch nicht zu rechnen sei, spreche nichts dagegen, zumindest für die bevorstehende Saison die Situation am Weichelsee für die Gäste zu verbessern. Broede, der schon seit vielen Jahren bei verschiedenen Veranstaltungen mit seinem Eismobil sowie mit einem Imbisswagen mit von der Partie ist, in diesem Jahr angesichts der Krise allerdings keine Aufträge in der Tasche hat, will daher die Situation nutzen und im „StrandHouse“ zumindest für eine Saison durchstarten. „Es wird Eis und Getränke geben, dazu Pommes Frites, Brat- und Currywurst sowie unsere Bratrolle“, sagt Broede, der das Imbiss- und Eisgeschäft nebenberuflich betreibt. Vorgesehen sei, dass das „StrandHouse“ täglich geöffnet ist – vom 5. Juni bis Ende September. So sehe es die Vereinbarung mit der Stadt Rotenburg vor. Das Vorhaben sei in trockenen Tüchern. In der Woche plant Broede, gegen 14 Uhr zu öffnen. Sein Hauptaugenmerk liege allerdings auf dem Wochenende – dann soll es wahrscheinlich gegen 11 Uhr mit dem Verkauf losgehen. Er hat vor, sowohl im „StrandHouse“ als auch draußen Sitzplätze für die Gäste anzubieten. Es könne allerdings Tage geben, an denen der Verkauf nicht stattfindet; bei Regenwetter lohne es sich einfach nicht.

Nur wenige Meter weiter in Richtung Seeufer wird Broede vom 1. Juli an in Felix Tiedemann und seinen beiden Partnern Nachbarn haben. Der Beach-Club lade bis Mitte September zum Verweilen am See ein. Cocktails, Kaffee, Eis und kleine Speisen soll es geben. „Der Eintritt ist natürlich frei“, sagte Tiedemann. Und wenn es die Genehmigung gibt, plane man zusätzlich kleinere Veranstaltungen im August mit DJs und somit mit passender Musik. Sand, Palmen, Sonnensegel und -schirme werden für das passende Ambiente sorgen. An allen Tagen der Woche soll es nachmittags losgehen. Tiedemann: „Wir kennen unser Publikum in Rotenburg.“ Zunächst hatte er den Pferdemarkt ins Auge gefasst, sich dann aber doch dagegen entschieden. Grund: „Da fehlt einfach das Wasser.“ Am Weichelsee stehen im „StrandHouse“ auch Toiletten für die Gäste zur Verfügung. „Die Reinigung teilen wir uns mit Heiko“, sagt der Veranstalter. Beide sehen in dem Saison-Projekt eine gegenseitige Ergänzung.

Das „StrandHouse“ am Weichelsee öffnet im Juni für eine weitere Saison.

Und genau darüber freut sich auch Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD): „Deshalb begleiten wir das Vorhaben auch sehr positiv und herzlich gerne.“ Tiedemann hat den unterschriftsreifen Vertrag vorliegen und will ihn am Montag bei der Stadt abgeben. Hintergrund: Auch für ihn sind in diesem Jahr viele Veranstaltungen weggebrochen – unter anderem das geplante Nordinary-Festival. So bleibt Zeit für den Beach-Club.

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