Rotenburger Werke feiern Richtfest des Villa-Linda-Anbaus / 350 Quadratmeter Wohnfläche

Kein einfaches Haus

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Traditionsgemäß lässt Zimmermeister Holger Gans (l.) eine Flasche Korn am neuen Gebäude zerschellen.

Rotenburg - Nicht mehr lange, dann können acht Bewohner der Rotenburger Werke ihr neues Zuhause beziehen. Für die teils schwerstbehinderten Kinder und Jugendlichen entstehen gerade in einem Anbau der Villa Linda auf dem Werke-Gelände an der Lindenstraße neue Wohnplätze. Im kommenden Januar soll der Umzug aus dem benachbarten Haus Bremen über die Bühne gehen. Am Mittwoch hatten die Werke zum Richtfest geladen.

„Wir müssen Schritt halten mit den Möglichkeiten für Kinder und Jugendlichen“, erläutert Friedhelm Sager, der Leiter des Kinder- und Jugendbereichs bei den Werken, zu der auch die Villa Linda gehört. Der Grund für den Ersatzbau an dem Gebäude liegt darin, dass das alte Domizil der Kinder und Jugendlichen, die alten Wohnungen im Haus Bremen, nicht vollständig barrierefrei ist.

Im Neubau gibt es zumindest im Erdgeschoss vier rollstuhlgerechte Plätze für Bewohner mit Körperbehinderung oder erhöhtem Pflegebedarf. Im Obergeschoss soll es vier weitere Unterkünfte geben. Insgesamt 350 Quadratmeter Wohnfläche gewinnt die Villa Linda durch den Anbau. Etwa 500000 Euro lassen die Werke sich das kosten, so Sager. Nach dem Umzug erhöht sich die Bewohnerzahl der Einrichtung auf 32. Das Haus Bremen geht dann in den Erwachsenenbereich über.

„Unsere Häuser sind keine einfachen Häuser, sie sind Lebensräume“, sagte die Vorstandvorsitzende der Werke, Jutta Wendland-Park, in ihrer Rede. Es habe während der Planungen viele Ideen der Bewohner und Mitarbeiter für den Anbau gegeben. Diese Ideen brauche man, damit auch etwas entstehen kann. „Die Kinder und Jugendlichen sollen in diesen Räumen glücklich werden.“

mro

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