Rotenburger Verwaltungsausschuss setzt Arbeitskreis Bäume ein

Schluss mit Stückwerk

Was, wenn der Baum mal wieder das Thema in der Stadt ist? Ein neuer Arbeitskreis soll Antworten geben.
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Was, wenn der Baum mal wieder das Thema in der Stadt ist? Ein neuer Arbeitskreis soll Antworten geben.

Rotenburg - Von Guido Menker. Schluss mit Stückwerk. Schon bald soll es für die Stadtverwaltung Richtlinien für verschiedene Fallgruppen geben, damit sie handeln kann, ohne jedes Mal den Umweltausschuss bemühen zu müssen, wenn es um das Thema Bäume geht.

Immer wieder hatte es der Umweltausschuss vor allem mit Anliegeranfragen und entsprechenden Ortsbesichtigungen zu tun, um zu klären, ob Bäume abgeholzt oder beschnitten werden. Da geht es dann um Schattenwurf, Laubfall, beeinträchtigten Fernsehempfang oder auch um Schäden an öffentlichen Flächen oder an Privateigentum. Allein im September und Oktober hatte es sechs solcher Termine gegeben. Jetzt hat der Verwaltungsausschuss den Arbeitskreis Bäume eingesetzt, der – mit dem Vorsitzenden Manfred Radtke – Handlungsrichtlinien erarbeitet. Das spart Zeit und ermöglicht bei Problemen ein schnelleres Reagieren, entlastet die Politik und gibt der Verwaltung das erforderliche Rüstzeug an die Hand, so Radtke.

Wie die Erste Stadträtin Bernadette Nadermann hinzufügt, würden die vom Arbeitskreis erstellten Richtlinien allerdings noch vom Umweltausschuss abgesegnet, bevor sie schlussendlich im Rathaus auf den Schreibtischen der zuständigen Mitarbeiter landen. Dem Arbeitskreis gehören die Ratsmitglieder Klaus Rinck (CDU), Manfred Radtke (Die Grünen), Mattina Berg (Gruppe Schumann/Berg), Joachim Jessat (SPD) und Alexander Moor (Gruppe WIR, FDP und FW) an. Hinzu kommen der ehemalige Leiter des Forstamtes, Falk Lutosch, sowie mehrere Mitarbeiter aus dem Umwelt- beziehungsweise aus dem Bauamt.

Radtke erklärte im Pressegespräch, dass es viele Aspekte gebe, die für die Erarbeitung von Richtlinien zu beachten seien. Einerseits gehe es um mögliche Formen der Beeinträchtigungen, andererseits um ökologische und stadtbildprägende Einflüsse. Bernadette Nadermann: „Letztendlich geht es uns um den Erhalt eines attraktiven Stadtgrüns.“ Dabei gehe es auch um die Frage, wie sich alte Bäume ersetzen lassen.

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