Rettungskräfte ziehen an neuen Standort

Rotenburger Rettungswache: Baubeginn Mitte 2022 möglich

Ein Acker gegenüber der Firma Röhrs, auf dem die neue Rettungswache entsteht.
+
Noch ist ein Acker dort, wo im kommenden Jahr die Rettungswache entstehen wird.

Rotenburg – Noch ist an der Soltauer Straße, gegenüber von Baustoffe Röhrs, lediglich ein Acker zu sehen. Das soll sich allerdings spätestens im nächsten Jahr ändern: Denn künftig soll dort die neue Rettungswache ihren Platz finden, die bisher an der Rotenburger Brauerstraße beheimatet ist. Bis zum Baubeginn werden aber noch einige Monate vergehen – Stadtplaner Clemens Bumann aus dem Rathaus schätzt nach dem aktuellen Stand der Planungen, dass es Mitte 2022 losgehen könnte.

Die jetzige Rettungswache an der Brauerstraße ist zu klein für die heutigen Anforderungen und auch deutlich in die Jahre gekommen. Und der Platzmangel macht sich überall bemerkbar: Fahrzeuge stehen draußen statt in der Garage, schmale Gänge im Inneren des Gebäudes, wenig Platz für die Mitarbeiter und auch wenig Lagerkapazitäten. „Wir sind am Limit und bestellen wöchentlich Material“, hatte Rettungsdienstleiter Dirk Richter dazu im November erklärt. Da ein Ausbau nicht möglich ist an der Stelle, gibt es Pläne für den neuen Standort an der Soltauer Straße. „Das Grundstück hat der Landkreis noch nicht gekauft, weil es erst in den vorhandenen Bebauungsplan aufgenommen werden soll – das ist aber noch nicht erfolgt“, teilt Landkreis-Sprecherin Christine Huchzermeier dazu mit.

Denn die Fläche dort muss neu beplant und die Bürger und Träger öffentlicher Belange beteiligt werden. Die erste Beteiligung ist beendet, jetzt stimme man sich im Rathaus ab, so Bumann. „Es gibt aber keine grundsätzlichen Schwierigkeiten oder Bedenken bisher.“ Auch einige Gutachten sind in Auftrag gegeben worden, darunter zum Lärm im Gewerbegebiet. Am 29. April kommt der Planungsausschuss der Stadt das nächste Mal zusammen, dort wolle man dann den Entwurf vorstellen. Anschließend folgt die zweite öffentliche Auslegung.

Der Landkreis erstelle in der Zwischenzeit bereits eine Raumbedarfsplanung, so Huchzermeier. Bis dahin gibt es aber immerhin an der Brauerstraße etwas mehr Platz für die Rettungskräfte: Diese können nämlich bis zum Umzug eine bislang vermietete Wohnung im Gebäude nutzen. „Das entspannt so zumindest übergangsweise die räumliche Enge für das Personal, insbesondere vor dem Hintergrund der Pandemie-Auflagen zur Abstandshaltung und so weiter“, meint DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Eckhoff.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Tipps für Erdbeeren auf dem Balkon und im Beet

Tipps für Erdbeeren auf dem Balkon und im Beet

Meistgelesene Artikel

Inzidenz über 100 – aber noch keine Folgen

Inzidenz über 100 – aber noch keine Folgen

Inzidenz über 100 – aber noch keine Folgen
Ronolulu: Saisonstart am 1. Mai fällt ins Wasser

Ronolulu: Saisonstart am 1. Mai fällt ins Wasser

Ronolulu: Saisonstart am 1. Mai fällt ins Wasser
Scheeßeler Schulen wehren sich gegen Lieferung von Großpackungen

Scheeßeler Schulen wehren sich gegen Lieferung von Großpackungen

Scheeßeler Schulen wehren sich gegen Lieferung von Großpackungen

Kommentare