Rotenburger Michaelsgemeinde startet am 9. April große Müllsammelaktion

Zangen gibt‘s beim Bauhof

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Bauhof-Chef Heiko Hesse (v.l.), Andrea Rieß vom Umweltschutzbüro, Pastor Henning Sievers und Bürgermeister Andreas Weber (SPD) hoffen auf viele Müllsammler, die sich im Frühjahr freiwillig an die Arbeit machen.

Rotenburg - Von Guido Menker. Die Rotenburger Michaelsgemeinde startet am 9. April eine große Müllsammelaktion – und geht laut Bürgermeister Andreas Weber (SPD) mit gutem Beispiel voran. Weber hofft, dass sich von diesem Vorhaben weitere Rotenburger anstecken lassen.

Der Kirchenvorstand und die Stadt Rotenburg wünschen sich, dass am 9. April viele Mitglieder der Kirchengemeinde dabei sind, wenn es darum geht, am Mühlende Straßen und Wege vom Unrat zu befreien, der sich über den Winter angesammelt hat. Geplant seien Strecken am Grafeler Damm, Ebbers Kamp, an der Verdener sowie an der Brauerstraße. „Aber auch eigene Ideen und Vorschläge sind willkommen“, so Andrea Rieß, die als Mitarbeiterin im Umweltschutzbüro sowie Mitglied im Kirchenvorstand gleich zwei Interessen vertritt, die sich aber vollkommen ergänzen.

In kleinen Gruppen sollen die Teilnehmer auf die Strecken gehen. Um diese planen zu können, sei es wichtig, dass sich die Freiwilligen möglichst rechtzeitig anmelden. Das geht bei Andrea Rieß unter der Telefonnummer 04261/71104 (E-Mail: andrea.riess@rotenburg-wuemme.de). Die Streckenlängen werden so gewählt, dass für jeden etwas Passendes dabei ist, sagt sie. Als Dankeschön übernimmt die Stadt die Kosten für Kaffee und Kuchen. „Und das gilt auch für andere Gruppen und Initiativen, die eine solche Aktion starten möchten und sich vorher bei uns melden“, ergänzt Weber. Sich zu melden hat einen klaren Vorteil: Dann können nämlich Müllsammelzangen sowie Sammelsäcke vom Bauhof genommen werden. Die Mitarbeiter des Bauhofes holen später dann auch die vollen Säcke nach Absprache ab und kümmern sich um die Entsorgung. In früheren Jahren hatte der Seniorenbeirat ähnliche Aktionen für das gesamte Stadtgebiet auf die Beine gestellt. Im vergangenen Jahr hat die Stadt zum Müllsammeln aufgerufen – zahlreiche Gruppen reagierten und machten sich an die Arbeit. Genau darauf hofft Weber auch in diesem Jahr. Es gibt übrigens auch begeisterte Dauersammler, so Andreas Weber.

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