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Rotenburger Kultwanderung „Maitour zum Bullensee“ ohne Müllprobleme

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Für die meisten Wanderer stand der Spaß an erster Stelle und sie wussten mit dem Alkohol umzugehen. - Fotos: Goldstein
Für die meisten Wanderer stand der Spaß an erster Stelle und sie wussten mit dem Alkohol umzugehen. - Fotos: Goldstein

Rotenburg - Nahezu 1 500 Teilnehmer haben sich bei der gestrigen Kultwanderung zum Bullensee auf dem Weg gemacht. Die meisten Wanderer starteten an der Knickchaussee in Rotenburg. Zudem marschierten auch mehrere Gruppen aus den umliegenden Dörfern und Gemeinden an den See in der Peripherie der Kreisstadt.

Dickes Lob erhielten die jungen Wanderer von der Polizei und Vertretern des Ordnungsamtes der Stadt Rotenburg. Sowohl der Startpunkt in der Stadt als auch die Strecke quer durch Wald und Feld blieb sauber. Die ehrenamtlichen Müll-Sheriffs waren sofort zur Stelle, wenn etwas Unrat an den vielen „Versorgungspunkten oder Tankstellen“ vergessen wurde.

Einziger Wermutstropfen dieser Maiwanderung war, dass einige wenige und zumeist junge Teilnehmer mehr Alkohol getrunken hatten, als ihr Körper vertrug. So mussten sie als „Schnapsleichen“ mit dem Rettungswagen ins Rotenburger Diakonieklinikum gefahren werden. Die Polizei zeigte sowohl in der Stadt, der Strecke und am Zielpunkt – dem Parkplatz am Bullensee – Präsenz. Sie musste zunächst nur einmal eingreifen und einem jungen Mann wegen Körperverletzung die Handschellen anlegen und ihn später mit einer Knieverletzung mit dem Rettungswagen ins Diako-Klinikum bringen lassen.

Bürgermeister und Nabu dankbar für hervorragendes Benehmen

Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) hielt sich am Hartmannshof gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Nabu auf. „Wir freuen uns, dass die Teilnehmer der Tour sich an die klaren Regeln gehalten haben. Es hat weder Müll an der Knickchaussee noch auf der Strecke gegeben und auch die Trinkstopps in der Stadt sind unterlassen worden“, so Weber dankbar.

All die Regeln dämpften nicht die Stimmung bei den Teilnehmern. Viele von ihnen trugen die Stoffarmbänder als Symbol, dass sie sich aktiv daran beteiligen, Müll und Lärmbelästigung zu vermeiden.

go

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