1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Rotenburg
  4. Rotenburg (Wümme)

Rotenburger Biker-Trio startet beim Baltic Sea Circle

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Heinz Goldstein

Kommentare

Alexandra Früchtenicht (v.l.), Gunther Lengen, Nico Lehmann und Lutz Früchtenicht stehen vor einem Fahrzeug des DLRG und haben zwei Motorräder dabei.
Kurz vor dem Start besprechen Alexandra Früchtenicht (v.l.), Gunther Lengen, Nico Lehmann und Lutz Früchtenicht letzte Details. © Goldstein

16 Tage lang geht es für drei Rotenburger auf Abenteuer-Tour: Sie starten beim „Baltic Sea Circle“ und fahren bis hoch ans Nordkap.

Rotenburg – Die Leidenschaft für das Motorradfahren schweißt die drei Rotenburger René Gödecke (33), Gunther Lengen (35) und Nico Lehmann (34) seit vielen Jahren zusammen. Nun starten sie zu einer 16-tägigen Abenteuer-Rallye zum Nordkap. Vom 19. Juni bis zum 3. Juli sind sie als Teilnehmer bei der Charity-Veranstaltung „Baltic Sea Circle Rallye“ unterwegs. Während dieser Zeit sammeln sie Spenden für die DLRG-Ortsgruppe der Kreisstadt.

Das Trio startet unter dem Teamnamen „Sons of Hoddehü Chapter Rotenburch“ und trägt die Startnummer 178. „Wir werden rund 7. 500 Kilometer auf den Satteln unserer mehr als 20 Jahre alten BMW-Maschinen zum Nordkap in Norwegen zurücklegen“, erzählt Lengen vor dem Start in Hamburg. Die Route ist nicht vorgeschrieben. „Allerdings müssen wir neun Anrainerstaaten der Ostsee, ausgenommen Russland, anfahren.“ Das Trio plant die Tour über Dänemark und Schweden. Das hat einen besonderen Grund: „In Schweden wohnt ein Rotenburger, der dorthin ausgewandert ist und Verbindung zu unserer Familie gehalten hat. Er hat uns den Floh ins Ohr gesetzt, an der Rallye teilzunehmen. So haben wir uns im Januar angemeldet“, blickt Lengen zurück.

Eine solche Tour im Sommer habe bei den drei Bikern eine besondere Abenteuerlust ausgelöst. „Bei der ganzen Vorfreude habe ich mir zusätzliche Scheinwerfer für meine BMW-Maschine angeschafft – völlig unnötig, denn zu der Zeit wird es in Norwegen auch nachts nicht dunkel“, meint Lengen.

Während der Tour wollen die Rotenburger meist in Zelten oder Scheunen übernachten. „In Schweden gibt es die Möglichkeit, in an den Seen aufgebauten Anglerhütten ein Dach über dem Kopf zu finden“, so Lehmann. „Bestimmt werden wir das ein oder andere Mal ein Hotel aufsuchen. Ein weiches Bett und eine warme Dusche müssen unterwegs schon mal sein“, fügt Lengen hinzu.

Sie wollen den Freund in Schweden auf alle Fälle besuchen und auch einen Rotenburger, der vor rund 20 Jahren nach Norwegen ausgewandert ist und nun auf den Lofoten lebt, einmal „analog und nicht online“ begrüßen. „Eine Ferienhütte ist bereits für uns reserviert.“ Da es bei der Rallye nicht um Geschwindigkeit, sondern nur um einen Zeitrahmen geht, sind zwei Tage dafür eingeplant. Am Ende ist dann ein Treffen aller Teilnehmer am Nordkap vorgesehen.

Berichte auf Instagram

Das Trio wird auch online von seiner Tour Richtung Nordkap berichten: Interessierte können ihm bei Instagram unter „nordkap_hotties“ folgen.

Damit auch Geld von Spendern für die DLRG-Ortsgruppe fließen kann, musste der erste Vorsitzende, Lutz Früchtenicht, zustimmen. Zumal Spendenbescheinigungen ausgestellt werden können. Das Geld wird zur Finanzierung von Equipment und zur Ausbildung verwendet. Der Wunsch ist beispielsweise eine Unterwasserdrohne, zur Ergänzung des bereits vorhandenen Sonargeräts zur schnelleren Ortung. Zudem stellt die zunehmende Zahl an Nichtschwimmern, unter anderem durch wenig bis gar keine Schwimmkurse während der Pandemie, eine neue Herausforderung dar.

Die Zuwendungen können ab sofort bis zum Ende der Rallye am 3. Juli direkt mit einem Überweisungsträger an die DLRG-Ortsgruppe Rotenburg unter dem Kennwort „Nordkap“, IBAN: DE 22 2415 1235 0000 9531 41 überwiesen werden. Wer online spenden will, kann dies über die Plattform „Betterplace“ machen, unter betterplace.org/p110689.

Auch interessant

Kommentare