Telekom baut Funknetz aus

Neues Glasfaserkabel für „Small Cells“ am Rotenburger Pferdemarkt

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Bauarbeiter haben Glasfaserkabel zum öffentlichen Telefon der Telekom am Rotenburger Pferdemarkt verlegt. Die Inbetriebnahme soll im kommenden Jahr erfolgen. 

Rotenburg - Gleich neben dem öffentlichen Telefon der Telekom am Rotenburger Pferdemarkt ist in den vergangenen Tagen kräftig gebuddelt worden. Zudem haben Bauarbeiter unterirdische Kabel verlegt – für den sogenannten Small-Cell-Ausbau der Telekom, wie Unternehmenssprecherin Stefanie Halle berichtet. „Small Cells sind kleine Funkzellen, die die Kapazitäten im Mobilfunknetz ergänzen sollen. Die Inbetriebnahme wird voraussichtlich im kommenden Jahr erfolgen.“

Bundesweit werden die „Small Cells“ auf öffentlichen Telefonen, also auf den bekannten grauen Telefon-Säulen mit dem magentafarbenden Telekom-Logo, Straßenlaternen, Parksäulen oder sogar Ampelanlagen montiert. Dort, wo sich viele Menschen aufhalten, werden die Mobilfunknetze der Telekom besonders gefordert. Die zusätzliche Bandbreite ergebe hier Sinn. „Small Cells“ sollen als zusätzliche Antennen die Hauptantennen des Makronetzes (Mobilfunknetz) unterstützen. Diese kleinen kompakten Funkzellen mit einer Reichweite von 200 Metern werden also gezielt eingesetzt, um Zusatzkapazitäten in Bereichen eines Mobilfunknetzes mit hohem Verkehrsaufkommen bereitzustellen.

Zunächst muss für den Ausbau ein effizienter Weg gefunden werden, den Standort an den Netzknoten anzubinden, erklärt Andreas Cyprian, Programmleiter der „Small Cells“ bei der Telekom. Da kommen unter anderem Fußgängerzonen mit Straßenlaternen und eben auch die öffentlichen Telefone ins Spiel. Sie seien bereits ins Stadtbild integriert. Große Baumaßnahmen seien in der Regel nicht erforderlich. Die großen Netze werden dann durch die kleinen erweitert. Die Funkzellen selbst haben die Größe einer Schuhschachtel. „Wir verwenden derzeit 2,6 Gigahertz als Frequenz, werden in Zukunft aber auch andere Frequenzen verwenden“, heißt es. Die Zukunft des Mobilfunknetzes werde darin bestehen, dass eine Netzverdichtung aufgebaut wird. Es werde viele „Small Cells“ in den Städten geben. Mobilfunknutzer merkten gar nicht, dass sie trotz hoher Nutzerkonzentration von den „Small Cells“ schnell und ohne Qualitätsverlust ins Mobilfunknetz geleitet werden. 

- go

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