Junge Programmierer

SPD-Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil besucht Schüler-Workshop

+
Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil, Sprecher für digitale Agenda der SPD, beim Workshop im Rotenburger Ratsgymnasium.

Rotenburg - Von Wieland Bonath. Lars Klingbeil muss es wissen: „Wer programmieren kann, hat gute Chancen, einen Arbeitsplatz zu bekommen“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Sprecher für digitale Agenda der SPD-Fraktion. Der Abgeordnete, einer der Schirmherren der Schulinitiative des Bundesverbandes der digitalen Wirtschaft Bitkom, besuchte am Donnerstag einen Workshop für 30 Schüler im Rahmen der Initiative „erlebe IT“ am Rotenburger Ratsgymnasium.

„Wir unterstützen Schulen und Lehrkräfte, das Thema digitale Kompetenz dauerhaft im Unterricht zu verankern“, sagte Klingbeil. Seit 2009, so der Bundesverband Bitkom, haben mehr als 34.000 Schüler und mehr als 6500 Lehrkräfte sowie Eltern an den Workshops und Fortbildungen teilgenommen. Die Initiative werde von 140 Bundestagsabgeordneten als Schirmherren in ihren Wahlkreisen unterstützt.

Ratsgymnasium nahm sich der Informatik früh an

Das Ratsgymnasium mit seinen 1100 Schülern hat sich der digitalen Technik relativ frühzeitig und umfassend geöffnet. Bisher, so die Leiterin des Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Iris Rehder, seien zwei Lehrkräfte in der Informatiktechnik ausgebildet worden.

Der Landkreis Rotenburg bemühe sich seit Jahren erfolgreich darum, möglichst flächendeckend einen Zugang zum schnellen Internet zu schaffen. Das sei, so Klingbeil, aber längst noch nicht überall realisiert worden.

Kommentiert von Christine Domgörgen präsentierten die Schüler dem Berliner Parlamentarier ihre mit Computern ausgerüsteten Arbeitsplätze. Der Abgeordnete stellte immer wieder ergänzende Fragen, die von den Gymnasiasten mit viel Fachwissen beantwortet wurden.

Schulleiterin attestiert ihren Schülern verantwortungsvollen Umgang mit Technik

In einem Dialog mit den Schülern betonte Lars Klingbeil, es sei wichtig, dass „sich gerade auch Mädchen digitale Kompetenz aneignen“. Und anschließend noch einmal dieser fast fordernde Hinweis: „Wir brauchen in Deutschland Menschen, die programmieren können.“

Während eines ergänzenden Gesprächs nahm Schulleiterin Iris Rehder den kritischen Umgang von Schülern und Schule für das Ratsgymnasium in Anspruch.

Eine beherrschende Position nehme die moderne Technik auf den Stunden- und Lehrplänen nicht ein. Den jungen Menschen müsse in der Mehrzahl attestiert werden, dass ihr Umgang mit der elektronischen Technik durchaus kritisch und verantwortungsvoll sei.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

Prozess um Blutrache-Mord von Visselhövede beginnt: Anklage spricht von Hinrichtung

Prozess um Blutrache-Mord von Visselhövede beginnt: Anklage spricht von Hinrichtung

Knotenpunkt L 130-Fuhrenkamp-Vareler Weg soll ausgebaut werden

Knotenpunkt L 130-Fuhrenkamp-Vareler Weg soll ausgebaut werden

83-jährige Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Barchel tödlich verletzt

83-jährige Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Barchel tödlich verletzt

Ausschuss befasst sich mit Bau des Helvesieker Feuerwehrhauses

Ausschuss befasst sich mit Bau des Helvesieker Feuerwehrhauses

Kommentare