Das Lernen zahlt sich aus

62 Schüler der Berufsbildenden Schulen Rotenburg erhalten ihre Abschlusszeugnisse

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Die Lehrer ehrten die Jahrgangsbesten der Fachoberschulen Technik und Wirtschaft sowie der Fachschule Agrarwirtschaft. 

Rotenburg - Von Farina Witte. 62 Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Rotenburg sind am Ziel angekommen: Sie haben nach einer Zeit des intensiven Lernens am Freitag ihre Abschlusszeugnisse von ihren Lehrern und Schulleiter Wolf Hertz-Kleptow überreicht bekommen. Bei der Entlassungsfeier der einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft sowie den zweijährigen Fachoberschulen Wirtschaft und Technik machten die Absolventen deutlich, dass ihnen die Lehrer einiges mit auf ihren zukünftigen Lebensweg mitgegeben haben.

„Es wird nun für uns Zeit, in die elterlichen Betriebe oder Lehrbetriebe einzusteigen“, meinte etwa Anne Schug, Schülervertreterin der Agrarwirtschaftler. Sie hat damit einen Teil der möglichen weiteren Werdegänge der Schüler aufgezeigt. Einige werden in den Beruf einsteigen oder zurückkehren, andere werden studieren. Dafür, so meinte Lehrer Malte Wilkens in seiner Rede an seine Schüler der Fachoberschule Wirtschaft 2a, seien sie nun gerüstet, auch wenn es nicht immer einfach sein werde.

Peter Voigtländer, Klassenlehrer der Fachschule Agrarwirtschaft, war der Meinung, dass das vergangene Jahr besonders schnell verging. Denn das besonders kurze Schuljahr haben alle spüren können. Während es für die Schüler bedeutete, in kurzer Zeit viel Lernstoff aufzunehmen, Projekte zu entwickeln, oder Vorträge vorzubereiten, haben die Lehrkräfte gerade zum Ende dieses Schuljahres gemerkt, dass sie die Inhalte, die sie gern vermitteln wollen, nicht alle unterbringen konnten. „Da mussten wir das Tempo dann deutlich anziehen“, erinnert sich Stefan Krieger, Klassenlehrer der Fachoberschule Technik 2.

Hertz-Kleptow beglückwünschte die Schüler, die den Abschluss in den jeweiligen Klassen geschafft haben. Die Fachschule Agrarwirtschaft ist mit 21 Schülern gestartet, nach der einjährigen Bildungszeit tragen nun 17 den Titel staatlich geprüfter Wirtschaftler. Dies sei auch ein Hinweis darauf, dass der Beruf hohen Anforderungen unterworfen ist, so der BBS-Schulleiter.

In der Klasse der Fachoberschule Wirtschaft 2a waren zunächst 16, in der Klasse 2b 19 Schüler. Jeweils elf von ihnen haben den Abschluss erreicht. Bei den Technikern waren es zu Beginn 32, und 23 von ihnen haben nun die Fachhochschulreife. Für sie gehörte neben den fachspezifischen auch berufsübergreifende Fächer zum Lehrplan. Während sich die Wirtschaftler in ihrer Projektarbeit der Produktvermarktung widmeten, haben die Techniker ein Energieversorgungskonzept für ein autarkes Dorf erstellt. „Sie alle haben ein ausgesprochen gutes Durchhaltevermögen bewiesen“, sagte Schulleiter Wolf Hertz-Kleptow anerkennend über die Lernleistungen.

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