Trotz Pandemie

Rotenburg plant Nikolausmarkt im Dezember

Nikolausmarkt in Rotenburg
+
Vor zwei Jahren gab es den letzten Nikolausmarkt in Rotenburg. 2020 wurde pausiert. Der Grund, klar: Corona.

Nach der Coronapause versucht auch Rotenburg einen Neustart: Der Nikolausmarkt Anfang Dezember soll stattfinden.

Rotenburg – Niedersachsen hat eine neue Corona-Verordnung erlassen, die auch wieder Weihnachtsmärkte mit bestimmten Coronaregeln möglich macht. Welche genauen Bestimmungen gelten, ist zwar vor Ort noch unklar, eines ist aber gewiss: Auch in Rotenburg soll es im zweiten Corona-Winter wieder einen Weihnachtsmarkt geben. Oder genauer: einen Nikolausmarkt vom 3. bis 5. Dezember. Das bestätigen Bürgermeister Andreas Weber (SPD) und Angela de Vries von der IG Citymarketing.

„Das Konzept wird aktuell erstellt“, so de Vries auf Anfrage. Alle Beteiligten seien hoch engagiert und „brennen“ darauf, für die Stadt wieder etwas zu schaffen, was der einstigen vorweihnachtlichen Normalität entspricht. Die Tannenbäume zur Dekoration der Innenstadt würden in diesen Tagen bereits gekauft, den dreitägigen Budenzauber für den Bereich zwischen Neuem Markt und Pferdemarkt könne sich schon einmal jeder Rotenburger in den Kalender eintragen. „Vermutlich 3G“, so de Vries, werde dann die Regel sein. Natürlich vorbehaltlich sich verschärfender Coronazahlen und geänderter Bestimmungen.

Kein mehrwöchiger Markt mehr

Bürgermeister Weber lobt das Engagement der heimischen Wirtschaft für den Nikolausmarkt. Ob es weitere, tageweise Weihnachtsmarkt-Angebote in der Stadt geben wird, müsse sich noch zeigen. Klar ist nur: Einen mehrwöchigen Markt mit einem externen Veranstalter wird es vorerst nicht mehr geben. So, wie das zuletzt auf dem Neuen Markt über die Bühne gegangen sei, werde es nicht fortgeführt. Zwar habe es Gespräch über geänderte Konzepte für einen Markt auf dem Pferdemarkt gegeben, doch das habe sich alles mit der Pandemie zerschlagen. Für Schausteller und Veranstalter sei die Lage zu ungewiss gewesen – auch der Herbstmarkt sei ja noch einmal abgesagt worden. Das finanzielle Risiko sei zu groß.

Bremen macht es jetzt mit dem Freimarkt aber vor, dass doch was geht. Und auch die Landesregierung hat mit der neuen Verordnung Optionen geschaffen. Wer etwas essen oder trinken möchte auf einem Herbst- oder Weihnachtsmarkt, muss demnach geimpft, genesen oder getestet sein. Dies gilt den Angaben zufolge auch für die Nutzung von Fahrgeschäften. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind hiervon ausgenommen. Für die Betreiber von Weihnachtsmärkten gibt es mehrere Möglichkeiten, den Status der Geimpften, Genesen oder Getesteten zu kontrollieren: Das Gelände kann laut Verordnung mit zentralen Ein- und Ausgängen versehen sein. Ebenfalls können Bändchen oder Stempel als Nachweis ausreichen, die sich Besucher an einem Stand abholen. Als dritte Option muss direkt an den Ständen vom Personal kontrolliert werden.

Beim Schlendern keine Maske

Sofern einer für mehrere Menschen Getränke oder etwas zu essen kauft, muss jeder von ihnen nachweisen, dass er geimpft, genesen oder getestet ist. Würde die höchste Corona-Warnstufe erreicht werden, wäre die sogenannte 2G-Regelung verpflichtend und ein negativer Test nicht mehr ausreichend.

Die Stände müssen grundsätzlich einen Abstand von mindestens zwei Metern zueinander haben, Ausnahmen sind jedoch möglich. Essen oder Getränke darf nicht in Buden verkauft werden, die zu allen Seiten geschlossen sind. Wer über den Markt schlendert, muss überwiegend keine Maske tragen. Das Personal auf den Märkten muss sich mindestens zweimal pro Woche testen lassen - sofern es nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Karpfen werden umgesiedelt

Karpfen werden umgesiedelt

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Impressionen vom Bremer Freimarkt 2021

Dampftag im Kreismuseum

Dampftag im Kreismuseum

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Sauberhafte Zeiten: Vorwerk-Aktionssets mit gratis Extra sichern

Meistgelesene Artikel

Gaspreis steigt im nächsten Jahr deutlich

Gaspreis steigt im nächsten Jahr deutlich

Gaspreis steigt im nächsten Jahr deutlich
Enkelin Antje Modersohn über familiäre Verbindungen Otto Modersohns in die Samtgemeinde

Enkelin Antje Modersohn über familiäre Verbindungen Otto Modersohns in die Samtgemeinde

Enkelin Antje Modersohn über familiäre Verbindungen Otto Modersohns in die Samtgemeinde
Westerwalseder sauer auf die Nachbarn

Westerwalseder sauer auf die Nachbarn

Westerwalseder sauer auf die Nachbarn
Mit dem 22-Tonnen-Maishäcksler auf dem Acker unterwegs

Mit dem 22-Tonnen-Maishäcksler auf dem Acker unterwegs

Mit dem 22-Tonnen-Maishäcksler auf dem Acker unterwegs

Kommentare