Wichtig für Talentförderung 

IGS Rotenburg ist nun Partnerschule des DFB

Ab sofort DFB-Partnerschule: DFB-Stützpunktkoordinator Bernhard Augustin und Schuldirektor Sven Thiemer unterzeichnen das Zertifikat. - Fotos: Witte

Rotenburg - Von Farina Witte. Kooperationen entwickeln ist ein Leitbild der IGS Rotenburg. Genau das ist auf der Internetseite der Schule zu lesen. Eine neue Kooperation wurde gestern in der Aula der Schule besiegelt: Die IGS ist nun Partnerschule des Deutschen Fußballbundes. Zu der Unterzeichnung des Zertifikats „Partnerschule ,Leistungsorientiertes Fördertraining im Fußball‘“ kamen DFB-Präsident Reinhard Grindel, DFB-Stützpunktkoordinator Bernhard Augustin und Karl Rothmund, Präsident des niedersächsischen Fußballverbandes.

Die Nachhaltigkeit dieser neuen Kooperation ist wichtig, betont Schulsozialarbeiter Detlef Lehmann. „Mit der Maßnahme der Partnerschaft wollen wir auch Talente fördern“, meint Lehmann. Die Bereiche, in denen die Unterstützung des DFB dabei weiterhilft, seien vielfältig. Ab dem nächsten Jahr sollen die Schüler „Juniorcoach“ – eine Nachwuchstrainerausbildung, die als Einstieg zur C-Trainerlizenz gilt – werden können. Dies ist für den DFB ein wichtiges Anliegen, sagt Augustin: „Die Ausbildung der Trainer ist für uns von ganz besonderer Bedeutung.“ Auch das Thema DFB-Fußball-Abzeichen und Jungschiedsrichter möchte die Schule angehen. Doch auch die bestehende Zusammenarbeit mit dem Jugendförderverein und dem Rotenburger Sportverein soll weitergehen.

Doch nicht nur die Erweiterung des Fußballangebots sei ein zentraler Aspekt für die Ganztagsschule. Generell haben Sport und Bewegung einen hohen Stellenwert „Es gibt fast 40 Bewegungsangebote in den Pausen und immer FSJler im Bereich Sport“, berichtet Lehmann.

In dem Programm zur Unterzeichnung trat auch Fußball-Freestyler Adrian Fogel auf.

Auch für den DFB nehme die Schulpartnerschaft eine wichtige Rolle ein. Fußball als Arbeitsgemeinschaft in Schulen ist Teil des Talentförderungssystems, sagt Präsident Grindel. „Dort bekommen dann noch mehr Kinder, die noch nicht in Vereinen sind, Lust auf Fußball und treten dann vielleicht später in einen Verein ein.“ Über die Vereine gehe es dann für einige Talente in die Stützpunkte und möglicherweise weiter in die Leistungszentren. Der Umweg über die Schulen sei daher ein wichtiger Aspekt für die Talentförderung. Auch Karl Rothmund vom niedersächsischen Fußballverband sieht ein großes Potenzial darin, Fußball an Schulen zu fördern: „Das bietet die Möglichkeit, Mädchen und Jungen nachmittags ein Angebot zu machen, was eben nicht von Bürokratie geleitet wird. Einerseits haben die Kinder Freude daran, andererseits können wir Talente fördern.“

IGS Rotenburg ist Partnerschule des DFB

Neben der Vorstellung der Kooperation unterzeichneten DFB-Stützpunktkoordinator Bernhard Augustin und Schuldirektor dann auch das Zertifikat „Partnerschule ,Leistungsorientiertes Fördertraining im Fußball‘“, und einige Schüler der Gesamtschule hatten die Gelegenheit, Grindel und Rothmund in einer Schülerpressekonferenz zu interviewen. Die Kinder, die bei der Unterzeichnung in der Aula der IGS dabei waren, konnten außerdem die Künste von „Fußball-Freestyler“ Adrian Fogel bewundern und sich die Streetdance-Vorführungen einiger Schülerinnen des sechsten Jahrgangs ansehen.

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