Mühlenstraße in Rotenburg

Generationsübergreifende Wohngemeinschaft in barrierefreiem Haus

Bauherren, einige Mieter sowie vor dem zweigeschössigen Wohnhaus in Rotenburg beim Richtfest am Freitag.
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Bauherren, einige Mieter sowie vor dem zweigeschössigen Wohnhaus in Rotenburg beim Richtfest am Freitag.

Rotenburg - Der Rotenburger Verein Lebensart baut am Mühlende ein zweigeschössiges Wohnhaus mit ausgebautem Dach und Keller. Es bietet nach Fertigstellung acht Wohneinheiten mit einem zentralen Gemeinschaftsbereich. Nach dem Baubeginn Anfang des Jahres, feierten die Bauherren nun am Wochenende Richtfest. Dazu waren alle am Projekt Beteiligten und Interessierten eingeladen.

Der Architekt Jörn Focken, vom Unternehmen „D:4-Focken“ aus Hamburg und Christoph Wüstefeld als Vertreter des Vereins Lebensart, stellten während der Feier die Fakten und Philosophie des Wohnprojektes vor. Im Mai 2018 soll das Haus einzugsfertig sein.

Zentrale Fläche für alle Bewohner vorhanden

Eine kleine und eine große Mietwohnung sind noch frei. „Wir suchen noch Mitstreiter, die daran interessiert sind, in einem generationsübergreifenden, ökologischen und barrierefreien Wohnhaus Ressourcen zu teilen und selbstbestimmend, aber auch in der Gemeinschaft sozial und kulturell interessierter Menschen, zu leben und zu wohnen“, erklärte Wüstefeld mit wenigen Worten den Grundgedanken dieser in Rotenburg einzigartigen Wohnform. Junge Menschen und Familien mit Kindern seien in dem Haus ausdrücklich erwünscht.

Das Ziel der Wohngemeinschaft sei es, das vielfältige Zusammenleben von Menschen verschiedener Alterststufen und Lebensformen (Sigles, Paare und Familien) zu ermöglichen. „Neben den privaten Wohnfläche gibt es einen zentralen Kommunikationsbereich, der auch für gemeinsame Veranstaltungen genutzt werden kann – das gemeinschaftliche ,Wohnzimmer’“, so Focken. Zu diesem Bereich gehört zudem eine kleine Gästewohnung. Im Erd- und Obergeschoss befinden sich jeweils drei Wohnungen. Im Dachgeschoss sind zwei weitere Wohnungen. Die Größen variieren zwischen rund 40 und 120 Quadratmetern. Das gesamte Gebäude ist unterkellert. Um die Unterbringung von Fahrrädern und Gegenständen zu erleichtern, führt eine Rampe von außen in den Keller.

Über ein zentrales Treppenhaus können die Wohnungen sowohl mit Fahrstuhl als auch über eine Treppe erreicht werden. „Ein Wärmedämmstandard kombiniert mit moderner Wärmepumpentechnik und Photovoltaik-Modulen auf dem Dach sind Garanten für eine zukunftsweisende Energietechnik“, so der Architekt. Weitere Infos unter Telefonnummer 04269 9510589 oder Mobil 0176 56767211.

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