Bald geht es los

Auf dem Flugplatzgelände laufen die Vorbereitungen für das Ferdinand Feld Festival

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Mehr als 50 Helfer sind seit Freitag auf dem Flugplatzgelände tätig und bereiten das Festival vor. Die Bühnen und die Thekenzelte, aber auch Absperrungen und Wellenbrecher müssen bis zum Beginn stehen. 

Rotenburg - Von Farina Witte. Am Samstag und Sonntag tanzen mehrere Tausend Menschen auf dem Gelände des Rotenburger Flugplatzes zu elektronischer Musik. Der Aufbau für das Ferdinands Feld Festival schreitet kurz vor dessen Beginn stetig voran, wie Mittwoch auf dem Veranstaltungsgelände zu beobachten war.

Die Sonne knallt auf die Grasfläche, das Thermometer zeigt 25 Grad an. Es ist, zumindest am Vormittag, noch nicht ganz so heiß wie die Tage zuvor. Über die Asphaltwege rauschen Baustellenfahrzeuge, die Wasserkanister zum Beschweren der Bühnen dorthin liefern, wo sie benötigt werden. An vielen Ecken sind Helfer am Werk, etliche Zipfelzelte stehen schon, die Toilettenwagen sind angeliefert worden und ein das Gelände ist mit Bauzäunen abgesperrt. 

„Mehr als 50 Leute sind im Einsatz“, berichtet Roland Nielebock. Der Produktionsleiter sitzt auf einem Quad, ausgestattet mit Funkgerät und Mobiltelefon. Zwischendurch wird er angefunkt und beantwortet Fragen oder erteilt Anweisungen, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Vor dem Hauptgebäude des Flughafens steht ein Pool zum Abkühlen. Auch Wassereis wird verteilt. Das Team versucht, sich die Arbeit an den heißen Tagen so angenehm wie möglich zu gestalten.

Am vergangenen Freitag haben die Organisatoren mit den Vorbereitungen für das Elektrofestival angefangen. Inzwischen sind mehrere Tonnen Gerüststangen, Bauzäune und viele Kilometer Kabel angeliefert worden. Und im Großen und Ganzen ist bislang alles gut gelaufen. „Es kommt immer vor, dass mal eine Anlieferung oder etwas anderes im Zeitplan verrutscht“, meint Nielebock. Doch es sei alles lösbar gewesen. Auf dem rund 25.000 Quadratmeter großen Gelände nehmen auch die beiden großen Bühnen so langsam Form an. „Die Hauptbühne ist 40 Meter breit“, so Nielebrock. Alle Bühnen und deren Design seien in diesem Jahr neu. Wie sie aussehen werden, möchten die Veranstalter noch nicht verraten.

Das Sicherheitskonzept ist auf 15.000 Menschen ausgelegt. Ob diese Zahl am Ende tatsächlich erreicht wird, wird sich zeigen. „Der Kartenvorverkauf läuft gut“, verrät der Produktionsleiter. Voraussichtlich werden vorab mehr Karten verkauft als 2017. Die Erste-Klasse-Tickets und die Camping-Pässe sind bereits ausverkauft. Es wird allerdings auch Karten an der Tageskasse geben. Sie kosten 55 Euro.

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