Rotenburg erhöht Aufwandsentschädigung für Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr

„Taschengeld“ für großes Engagement

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Die Verwaltung will die Freiwilligen Feuerwehren mit ihrem großen Engagement nicht im Regen stehen lassen.

Rotenburg - Die Stadt Rotenburg will mit einer höheren Aufwandsentschädigung das ehrenamtliche Engagement seiner Feuerwehrleute besser würdigen. In der Stadtratssitzung am Mittwochabend verabschiedeten die Ratsmitglieder einstimmig die Satzungsänderung. Statt bislang 17000 Euro jährlich lässt sich die Stadt das Engagement nun rund 23500 Euro kosten.

Hintergrund sind deutlich gestiegene Einsatzzahlen und mehr Aufgaben der Brandschützer. Zudem seien die Sätze seit 2001 nicht mehr angepasst worden. „Es geht um eine Aufwandsentschädigung für die Funktionsträger“, sagt Stadtbrandmeister Thorsten Reinsch. Und Pressesprecher Dennis Preißler ergänzt: „Es versucht niemand, zu viel Geld herauszuschlagen.“ Das würde dann ja wieder an anderer Stelle fehlen. Schlichtweg gehe es darum, den Einsatz zu würdigen und die entstehenden Kosten zu decken. Preißler: „Wenn am Ende etwas übrig bleibt, ist es ein kleines Taschengeld.“

201 Einsätze leisteten die 219 aktiven Feuerwehrleute im vergangenen Jahr, in diesem Jahr waren es bereits 105. Die Tendenz zeigt weiter nach oben. Viele Funktionsträger wie zum Beispiel Jugendwarte oder Atemschutzbeauftragte hätten bislang gar keine monatliche Entschädigung erhalten. Der stellvertretende Stadtbrandmeister habe bislang für wenigstens 30 Stunden monatlichen Einsatzes 27 Euro erhalten. Reinsch: „Das war nicht mehr zumutbar.“ Die Spanne der Entschädigung liegt in Rotenburg nun zwischen elf Euro für Gerätewarte und 225 Euro für den Stadtbrandmeister. Im Kreisvergleich liegt Rotenburg damit im Mittelfeld.

mk

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