Dreckig, nass und hart Rund 350

Schüler nehmen an der Cross Challenge rund um den Weichelsee teil

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Auch Barrieren sind bei der Cross Challenge zu überwinden. 

Rotenburg - Von Guido Menker. Rund 350 Schülerinnen und Schüler haben am Donnerstagvormittag an der dritten Cross Challenge am Rotenburger Weichelsee teilgenommen. „Es wird dreckig, es wird nass – und es wird hart“, hatte Eduard Hermann vor dem Start versprochen. Und genau das sollte sich bestätigen. Der Straßensozialarbeiter und seine Kollegin Viktoria Düver hatten einen anspruchsvollen Parcours rund um den Weichelsee vorbereitet.

1,7 Kilometer können lang sein. Vor allem dann, wenn einem an zwölf Stationen körperliche Herausforderungen im Weg stehen. „Das hat es in sich“, sagte eine Schülerin, als sie ihre Klassenkameradin nach einem zwischenzeitlichen Huckepack-Lauf wieder abgesetzt hatte. „Ja, es geht auch darum, Aufgaben im Team zu lösen“, so Eduard Hermann, der vom Strand aus das bunte Treiben beobachtete und an die Gruppen, die nach knapp einer halben Stunde das Ziel erreicht haben, Obst anzubieten. Das DRK war ebenfalls vor Ort, und auch die DLRG-Ortsgruppe Rotenburg hatte die Veranstaltung im Blick.

Ein Teil der Strecke ist per Huckepack zu meisten.

Schließlich trieben mehrere Stationen die Schüler aus den Jahrgängen sieben, acht und neun ins Wasser. Mal mussten sie vom Steg der Segelkameradschaft aus über eine auf dem Wasser liegende Folie an Land laufen, schwimmend hatten sie zuvor schon eine Boje umrundet, und ganz am Ende warfen sich die Mädchen und Jungen auch noch in den Schlamm. 17 Schulklassen sowie eine offene Sportgruppe hatten sich für die Cross Challenge gemeldet – die beiden Verantwortlichen freuten sich über den Zuspruch.

Kurz vor dem Ziel wird es reichlich nass.

Und sie wissen auch genau, wie so etwas gut funktioniert. Aus den Boxen dröhnten aktuelle Hits, ein Kicker-Tisch half, Pausen zu überbrücken – und so ganz nebenbei nutzten die Teilnehmer den Weichelsee für ein zusätzliches Bad, um den Schlamm und den Dreck wieder vom Körper zu spülen. Anschließend konnten sie den anderen Gruppen zuschauen, und dabei hatten sie ihren Spaß, denn gerade die letzte Station stieß bei dem einen oder anderen dann doch auf Widerstand – erstaunlicherweise eher bei den Jungen als bei den Mädchen. Kriechend war dort ein Wasserloch zu überwinden, und zwar unterhalb eines Metallgitters, an dem man sich Stück für Stück nach vorne ziehen konnte.

Er hat’s geschafft, zwei Klassenkameradinnen haben noch ein paar Meter vor sich.

Sieger gab es nicht. Es ging um die Sache an sich, also eben darum, in der Gruppe eine solche Herausforderung anzunehmen, sich dabei gegenseitig zu helfen und – so kurz vor den Ferien – noch einmal reichlich Spaß zu haben. Genau das alles hat an diesem Tag funktioniert.

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