RK-Wettermann macht Hoffnung

Rotenburg: Der Spätsommer kommt doch noch

Drei Sonnenblumen vor blauem Himmel.
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Die Aussichten sind gut, sagt der Wettermann.

Der August war in Sachen Wetter durchwachsen. Doch der September verspricht Besserung.

Rotenburg – Von der Heiligen Sophie (3. September) heißt es: „September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.“ Nach Lage der Dinge könnte der September deshalb noch viel Gutes für uns bereithalten – statistisch gesehen in zwei von drei Jahren. Hintergrund dieser Witterungsregel ist das durchschnittliche Verhalten des Luftdrucks im September.

In der Regel hat der September zwei Schönwetterphasen mit hohem Luftdruck zum Anfang und am Ende des Monats sowie einem herbstlich kühlen und wechselhaften Abschnitt mit tiefem Luftdruck zur Monatsmitte. Bis dahin spricht man bei schönem Wetter von Spätsommer, danach vom Altweibersommer. Mit seinen sonnigen, milden Tagen aber schon kühlen Nächten hat der Altweibersommer seine Hochzeit gegen Ende September und Anfang Oktober.

Aktuell kommt der Spätsommer endlich in Fahrt. Bis tief in die nächste Woche hinein ist uns freundliches, warmes und trockenes Wetter sicher. Nach Auflösung von Boden- oder Hochnebel ist die große Hitze aber nicht mehr zu erwarten. Doch Temperaturen von 20 bis 24 Grad am Mittwoch sind auch ganz schön. In der zweiten Wochenhälfte könnte es mit Winddrehung auf Süd noch wärmer werden. Die oft klaren Nächte bleiben allerdings frisch. Im weiteren Verlauf rückt ein Tief aus Westen näher. Ob es uns kühles Schauerwetter bringt oder der Spätsommer in die Verlängerung geht, ist noch völlig offen.

Der diesjährige Sommer wurde von einem strahlenden Juni und einem unfreundlichen August geprägt. Mit zahlreichen Sommer- und zwei Hitzetagen (Saisonmaximum Rotenburg 17. Juni, 33,6˚C), teils großer Trockenheit und viel Sonnenschein fand der eigentliche Hochsommer diesmal im Juni statt. Danach ging’s allmählich bergab. Wie üblich gab der Siebschläferzeitraum Anfang Juli mit einer unerschütterlichen Großwetterlage den Witterungscharakter bis weit in den August hinein vor. Am Rande subtropischer Warmluft über Nord- und Osteuropa zeigte sich der Juli zwar wolkenreich, aber immer noch standesgemäß warm. Allerdings wurde die 30-Grad-Marke nicht mehr geknackt und Unwetterzonen aus Südwesten sorgten für teils heftigen Platzregen mit örtlichen Überflutungen.

Mitte August bröckelten die Werte rasch ab. Während ein kräftiges Hoch am 24. August dem östlichen Island einen neuen Hitzerekord bescherte, brachte uns ein zählebiges Sturmtief im letzten Monatsdrittel Herbststimmung mit viel Regen, Wind und kaum noch 20 Grad. So wundert es nicht, dass der August 2021 durch seine zaghafte Wärme, die oft starke Bewölkung und viele trübe Tage in der unteren Liga mitspielte. Gemessen an der alten Klimaperiode 1961 bis 1990 erlebten wir allerdings einen August wie früher.

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