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Autofahrerin verletzt sich bei Unfall auf Glatteis schwer

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Von: Johannes Nuß

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Straßenschild warnt vor Glatteis.
Aufgrund überfrierender Glätte kam es am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag in ganz Niedersachsen zu vielen Unfällen auf den Straßen. (Archivbild) © Steinach/imago

In ganz Niedersachsen hat überfrierende Nässe Donnerstag und Freitagnacht für Unfälle gesorgt. Der Winterdienst war vielerorts im Dauereinsatz.

Westerwalsede/Wildeshausen – Eine 20-jährige Autofahrerin ist am Donnerstagmorgen, 20. Januar 2022, im Landkreis Rotenburg verunglückt. Wie die Polizei in ihrem Pressebericht schrieb, war die junge Frau gegen 7:30 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Eversen und Westerwaldsede unterwegs, als sie vermutlich vom Glatteis überrascht wurde.

Sie kam mit ihrem Fahrzeug der Marke Hyundai in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort frontal gegen einen Baum. Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr mussten die 20-Jährige aus dem Unfallwrack befreien. Anschließend wurde das Unfallopfer zur weiteren Behandlung in das Rotenbugrer Diakoniekrankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 6000 Euro. Im Laufe des weiteren Donnerstags kam es zu vielen weiteren heftigen Unfällen – auch im Südkreis.

Überfrierende Glätte in ganz Niedersachsen: Winterdienst hat alle Hände voll zu tun

Auch in der Nacht zu Freitag, 21. Januar 2022, hatten die Straßenmeistereien in ganz Niedersachsen aufgrund überfrierender Glätte alle Hände voll zu tun. So auch die Autobahnmeisterei in Wildeshausen.

Nachdem die Temperaturen bei Wildeshausen in der Nacht deutlich unter den Gefrierpunkt gefallen waren, war hier der Streudienst im Dauereinsatz. Da es am Abend geschneit hatte, verwandelten sich die Straßen in spiegelglatte Rutschbahnen.

Der Winterdienst der Autobahnmeisterei in Wildeshausen, der für die Autobahnen A1, A28 und A29 zuständig ist, war die ganze Nacht unterwegs, berichtet das Online-Portal nonstopnews.de. Im Minutentakt wurden mit großen Radladern die Streuwagen gefüllt.

Weitere Polizeimeldungen aus Bremen und Niedersachsen

Ein Zug der Nordwestbahn hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an einem Bahnübergang in Ganderkesee ein Auto gerammt. Glücklicherweise saß niemand in dem Fahrzeug, sodass es keine Verletzten zu beklagen gab.

Ein 15-Jähriger ist am Mittwochmorgen von einer Stadtbahn in Hannover-Döhren erfasst und mitgeschleift worden. Der Junge wurde schwer verletzt. Mit Fäusten, Rasierklinge und Besenstiel hat ein 22-Jähriger bei einem Streit in Bremen sein Gegenüber traktiert. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung.

In Ostfriesland häuften sich in der vergangenen Woche die Unfälle, bei denen Autos im Wasser landeten. Eine junge Frau hatte vergessen, die Handbremse bei ihrem Volvo anzuziehen. Auch ein Gang war nicht eingelegt. Die Konsequenz: Das Auto rollte in den Ems-Jade-Kanal bei Aurich und musste geborgen werden. Am Sonntag stürzte eine 31-jährige Frau in Emden in den Kanal, konnte sich aber selbständig retten, bevor das Fahrzeug komplett im Wasser versank.

Verdächtiger Brief im Bremer Rathaus: Polizei räumt Poststelle

In der Poststelle des Bremer Rathauses ging am Dienstagvormittag, 18. Januar 2022, ein verdächtiger Brief ein, aus dem eine unbekannte Substanz rieselte. Schnell wurde Großalarm ausgelöst. Polizei Bremen und Feuerwehr rückten an, die Poststelle wurde geräumt. Einsatzkräfte in Schutzanzügen trugen den Brief raus.

Ein 35 Jahre alter Bremer ist wegen des gewaltsamen Mordes an seiner Freundin und ihrer beiden Kindern zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Lüneburg stellte zudem die besondere Schwere der Schuld nach der Tat im Mai in Bispingen fest, zu der auch die Vergewaltigung des elfjährigen Mädchens gehörte. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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