„Musik kann etwas Tröstendes sein“

Rotary-Clubs spenden E-Piano für den Gemeinschaftsraum im neuen Hospiz

Das neue Klavier haben Carsten Hipp (3.v.r.), Friederike Schloh (2.v.r.) und Klavierbauer Moritz Helmich (l.) an das Hospiz übergeben. Pflegeleiterin Petra Nagel (v.r.), Geschäftsführer Johannes Stephens, Leiterin Sandra Köbe und der stellvertretende Pflegeleiter Florian Rödiger freuen sich darauf, es im Alltag einzusetzen.
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Das neue Klavier haben Carsten Hipp (3.v.r.), Friederike Schloh (2.v.r.) und Klavierbauer Moritz Helmich (l.) an das Hospiz übergeben. Pflegeleiterin Petra Nagel (v.r.), Geschäftsführer Johannes Stephens, Leiterin Sandra Köbe und der stellvertretende Pflegeleiter Florian Rödiger freuen sich darauf, es im Alltag einzusetzen.

Rotenburg – Der Gemeinschaftsraum im Hospiz Zum Guten Hirten ist der Mittelpunkt der Einrichtung. Dort können Angehörige und Patienten zusammenkommen, gemeinsam drinnen oder draußen Zeit genießen und ab sofort vielleicht auch Klaviermusik lauschen. Denn dank einer Spende der beiden Rotary-Clubs Rotenburg (Wümme) und Rotenburg Wümmeland ergänzt ein E-Piano das Inventar des großen Raumes.

Die Clubs sind froh, das Hospiz mit dem Instrument unterstützen zu können. „Das ist etwas Bleibendes“, findet Wümmeland-Präsident Carsten Hipp. Damit werde den Besuchern Ablenkung und Unterhaltung zugleich geboten. „Musik kann etwas Tröstendes sein“, meint Hipp, der auch Mitglied im Vorstand des Rotenburger Hospizvereins ist. „Das beflügelt die Sinne“, ergänzt Friederike Schloh, Vorsitzende des Clubs Rotenburg (Wümme) und greift damit den Slogan des Klavierhauses Helmich aus Verden auf. Dessen Inhaber Moritz Helmich hat das Klavier geliefert und einige Hinweise mitgegeben. So ließen sich verschiedene Klangfarben einstellen. Es sei mit dem E-Piano auch möglich, Orgelmusik zu spielen.

Das Hospiz freut sich über Ehrenamtliche, die sich ans Klavier setzen und den Patienten und Angehörigen etwas vorspielen. Wer Interesse hat, kann sich bei der Leiterin Sandra Köbe unter 04261 /8166710 oder per Mail an s.koebe@diako-hospiz.de melden. Seit knapp zwei Wochen läuft der Betrieb im Hospiz. Und das Team spielt sich noch ein. Das funktioniere mit derzeit fünf Patienten auch sehr gut, berichtet Geschäftsführer Johannes Stephens. „Die Nachfrage ist sehr hoch“, weiß er. Noch sind aber Plätze frei in der jungen Einrichtung, die bis zu neun Gäste beherbergen kann.

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