RK/VN-Wettermann Reinhard Zakrzewski gibt einen Ausblick auf die kommenden zwei Monate

Der Oktober blüht auf

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Ab Oktober kommt in der Region gerade morgens wieder verstärkt Nebel auf.

Rotenburg - Von Reinhard Zakrzewski. Daumen drücken für den Herbst, der Oktober verspricht noch einige warme und schöne Tage. Ganz im Gegensatz zum November, der vor allem mit Nebel und jeder Menge Regen aufwarten kann.

Vor der dunklen Jahreszeit sehnen sich alle noch einmal nach Sonne und Wärme. So wie alles in der Natur jetzt im Herbst nach Reife und Ausgeglichenheit drängt, so zeigt auch die Witterung einen überwiegend ruhigen Verlauf. In manchen Jahren spendiert der zentrale Herbstmonat sogar noch einen spätsommerlichen Nachschlag.

Und wie steht es diesmal um den Herbst? Die Jahreszeitenmodelle der verschiedenen Wetterdienste machen derzeit durchaus Hoffnung. Sie sehen den Oktober auf der eher zu warmen und – durch häufigen Hochdruckeinfluss – recht trockenen Seite. Dem gegenüber dürfte der November wenig Freude machen. Nach dem aktuellen Trend sieht es nach ziemlich viel Regen, jeder Menge Wind und sehr milden Temperaturen aus.

Unter günstigen Bedingungen sind dagegen in den ersten Oktobertagen durchaus mehr als 25 Grad drin, und über die Monatsmitte hinaus 20 Grad. Die Sonne beschreibt dann einen sehr niedrigen Tagesbogen. Gegenüber dem Höchststand im Juni fallen die Strahlen zur Mittagszeit 30 Grad schräger ein. Zusammen mit der herbstlich gefärbten Natur lässt sie den Oktober zu seiner Mitte hin noch einmal richtig aufblühen.

Mit dem schwindenden Sonnenlicht nimmt in klaren Nächten die Nebel- und Frostgefahr rasch zu. „Oktoberhimmel voll Sterne hat warme Öfen gerne“, drückt diesen Umstand treffend aus.

Die Witterung im November ist gekennzeichnet vom Übergang zu winterlichen Verhältnissen. Zwar überschreiten die Temperaturen in der ersten Monatshälfte gelegentlich die 15-Grad-Marke, andererseits kann das Thermometer in der zweiten Monatshälfte bei frühwinterlichen Kaltlufteinbrüchen schon auf minus fünf Grad, seltener auf minus zehn Grad sinken. Spätestens jetzt ist es höchste Zeit, die Winterreifen aufzuziehen.

Durch die allgemein sinkenden Temperaturen steigt die relative Luftfeuchtigkeit und damit auch die Nebelneigung rapide. Als Nebelmonat abqualifiziert, ist der November das Stiefkind des Jahres. Und das, obwohl der Dezember mit durchschnittlich nur einer Sonnenstunde pro Tag tatsächlich der düsterste Monat im Jahr ist.

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