Regina Hyndes will das Zeremonienhaus in Borchel für Feierlichkeiten öffnen

Ein besonderer Ort für den besonderen Tag

+
Das Zeremonienhaus in Borchel hat ein neues Konzept.

Borchel - Von Bettina Diercks. Eine unvorstellbare Ruhe empfängt Besucher auf dem Grundstück des Zeremonienhauses in Borchel. Nahezu schlagartig fällt der Alltagsstress ab. Der Ort hat Aura, hat eine ganz eigene Atmosphäre. Er strahlt etwas aus. Regina Hyndes will diesen Ort mit anderen teilen und hat ein neues Konzept für das Zeremonienhaus aufgelegt.

Bislang war das Zeremonienhaus ein Seminarort, jetzt will Hyndes die blauen Hoftore für Brautpaare und Menschen öffnen, die etwas Besonderes feiern möchten und dafür einen außergewöhnlichen Ort suchen. „Früher war das hier ein christliches Freizeitheim“, erzählt sie. Nachdem es nicht mehr als solches genutzt wurde, mieteten sie und ihr Mann es, bevor sie es kauften. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass das hier ein besonderer Platz ist“, sagt die Pianistin. „Wir haben das hier so genossen, wir wollen etwas zurückgeben.“

Das Haupthaus wurde komplett entkernt und saniert und dann von einer Feng-Shui-Expertin eingerichtet. Den gegenüberliegenden Speicher, der durch einen Rosenbogen Eintritt gewährt, ereilte das gleiche Schicksal. Das wurde dann auch vorübergehend das Wohnhaus, bis das große Gebäude fertig war.

Das 14 Hektar große Grundstück wird von drei Hunden bewacht. Wer Einlass erhält, steht vor dem schönen Hausensemble und hübsch gestalteten Vorhof. Hinter dem Speicher befindet sich der Wunschbaum, der Platz für Altar und Sitzgelegenheiten für eine kleine Zeremonie bietet. Alles eingefasst mit Buchsbaum. Der Weg dorthin und der Ort selbst sind mit Rindenmulch angelegt.

Hinter dem Haus offenbart sich neben einem großen Rasen viel Farnkraut und ein grüner Weg in die Wiesen. „Dort haben wir vor etwa sechs Wochen eine Wolf gesehen“, sagt Hyndes zum Thema Borcheler Landleben. Häufiger allerdings sind hier Rehe und Kraniche zu sehen. Drei Hektar sind eingezäunt. Dort finden Brautpaare alles an Romantik und Idylle, was einen besonderen Tag ausmachen soll. Am Teich wurde eine Terrasse gebaut und mit zwei Liegen versehen. Die liebevoll arrangierte Frühstückstafel befindet sich mitten im Waldstück auf Moos, zwischen Farn und Douglasien. Ein Stück weiter befinden sich zwei Sonnenliegen, gut behütet durch Moskitonetze.

„Hier haben Menschen die Chance, den schönsten Tag ihres Leben zu zelebrieren“, sagt Hyndes über ihre Idee, ihre Tore für Hochzeiten öffnen. Plätze für freie Trauungen gibt es gleich mehrfach auf dem Grundstück und das Zeremonienhaus ist ein Ort von Stille und Gemütlichkeit, in das die Paare sich zurückziehen können. Sei es die erste oder eine Silberhochzeit, an der sich ein Paar etwas Schönes gönnen will. Willkommen sind aber auch andere Menschen, die etwas Besonderes zelebrieren und die Abgeschiedenheit genießen möchten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bilder: Keine Nerven vom Punkt - DFB-Frauen siegen gegen Russland

Bilder: Keine Nerven vom Punkt - DFB-Frauen siegen gegen Russland

DFB-Elf mit zwei Elfmeter-Toren ins EM-Viertelfinale

DFB-Elf mit zwei Elfmeter-Toren ins EM-Viertelfinale

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Dienstag

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Dienstag

Meistgelesene Artikel

Ab Mittwoch rollt wieder der Verkehr auf der B 440

Ab Mittwoch rollt wieder der Verkehr auf der B 440

Chester Bennington beim Hurricane: „Einer der besten Auftritte“

Chester Bennington beim Hurricane: „Einer der besten Auftritte“

Das Herz der Stadt ist seit 30 Jahren autofrei

Das Herz der Stadt ist seit 30 Jahren autofrei

Kommentare