Hitze fordert DRK mehr als sonst

Vierte Auflage des Ferdinand-Feld-Festivals begeistert rund 15. 000 Besucher

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Das Ferdinands Feld Festival auf dem Rotenburger Flugplatz war laut den Veranstaltern ein voller Erfolg. Auch das neue Bühnenbild, im Hintergrund Terminal 1, konnte überzeugen. 

Rotenburg - Von Joris Ujen. Punktlandung. So das erste Fazit der drei Veranstalter vom Ferdinands Feld Festival am Tag danach. Das angepeilte Ziel, 15 000 Fans der elektronischen Tanzmusik am Samstag auf den Rotenburger Flughafen zu lotsen, sei geglückt, eine genaue Erhebung folgt. Klar ist aber, es waren mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr. „Es hat alles gut geklappt“, erzählt Roland Nielebock, neben Benjamin Pekrul und Marco Fricke einer der Macher.

Das Ferdinand wächst. Gegen frühen Nachmittag zählte das Trio rund 4 500 Partygäste. „Das liegt wohl an der Hitze und den Headlinern, die erst später spielen. Das wird noch richtig voll hier“, sagte Fricke während der Anfangsstunden. Und er sollte Recht behalten: Zum Abend hin füllten sich nicht nur die Park-, sondern auch die vier Tanzflächen vor den Bühnen, Terminals in Anlehnung an den Flughafen genannt. Neu in diesem Jahr war die Hardstyle-Bühne, die sich einzig dieser elektronischen Musikrichtung widmete. Mit Erfolg, die teils chaotische, teils melodische Musikform mit 150 „beats per minute“ (Schlägen pro Minute) kam gut bei den Festivalbesuchern an, die mit ruckartigen Tanzbewegungen versuchten, dem schnellen Sound zu folgen. Wie bei RAN-D, einer der Headliner.

Kurze Pause: Diese zwei Zeitgenossen gönnen sich eine Auszeit vom Festival. Foto: Ujen

Heiß ersehnt war auch das Tech-House-Duo „Format:B“, das aber kurz vor dem Festival abgesagt hatten. Ersatz fanden die drei Veranstalter mit Moonbootica, die in der elektronischen Musikszene auch keine Unbekannten sind. Der wohl bekannteste DJ des Festivaltages war dann aber Fedde le Grand, der schon weltweite Charterfolge hatte („Put your Hands up for Detroit“). Dementsprechend groß war der Andrang am Terminal 1, als der niederländische House-DJ am späten Abend seine Turntables bediente. Ein großes Feuerwerk setzte den Schlusspunkt seines Auftritts.

Gegen 2.30 Uhr war das Gelände dann „menschenleer“, so der Rotenburger Polizeihauptkommissar Florian Meyer. Ihm zufolge war die Stimmung friedlich, die Anzahl an Straftaten überschaubar: sechs Betäubungsmittel-Verstöße, zwei Sachbeschädigungen, ein Diebstahl, zwei Hausverbote sowie eine Körperverletzung.

Das Deutsche Rote Kreuz musste 50 Besucher behandeln, „das lag vor allem an der Hitze“, sagte DRK-Führungsassistent Tom Hellbaum. So mussten die Rettungskräfte ab den frühen Abendstunden ihr Personal von 20 auf 35 Sanitäter aufstocken.

Ferdinands Feld: Fette Party auf dem Flugplatz in Rotenburg

Mehrere tausend Besucher haben am Samstag beim vierten Ferdinands-Feld-Festival zu wummernden Bässen geschwitzt und getanzt. © Joris Ujen / Katia Backhaus
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Ferdinands Feld: Beats und Feuerwerk in der Nacht

Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
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Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
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Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
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Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen
Am Abend kommen immer mehr Musikfans zum Ferdinands Feld. Den Höhepunkt setzen Headliner Fedde le Grand und das anschließende Feuerwerk. © Mediengruppe Kreiszeitung / Joris Ujen

Die Abreise verlief in der Nacht etwas schleppend, was vor allem an der Baustelle entlang der B 71 lag. So mussten viele Gäste bis zu anderthalb Stunden in ihren Autos ausharren, bis sie das Gelände verlassen konnten. „2019 planen wir, die Parkfläche zu verlegen“, so Nielebock. Er und seine zwei Kollegen sind „mega happy“ über den Verlauf und den Zuspruch der Fans auf ihrem Festival. Vielleicht kommen im nächsten Jahr noch mehr Fans auf den Flugplatz, denn die seit der Premiere 2015 stetig wachsenden Besucherzahlen haben schon jetzt eine Art Tradition.

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