Flüchtlingsunterkunft an der Lent-Kaserne

Räumlicher Puffer für die Gemeinden

Der Landkreis schafft mehr Platz für Flüchtlinge. - Foto: imago

Rotenburg - Der Landkreis will im zivilen Bereich der Lent-Kaserne zwei Wohnblocks anmieten, um dort Unterkünfte für Flüchtlinge zu schaffen. Das hat Landrat Hermann Luttmann (CD) am Donnerstag während der Kreistagssitzung berichtet.

Der Landkreis will damit die kreisangehörigen Gemeinden entlasten, die nicht sofort ihren Verpflichtungen bei der regulären Quoten-Aufnahme Asylsuchender nachkommen können. So solle ein Puffer geschaffen werden, berichtete Luttmann. Die Kommunen bekämen bei einer dortigen Unterbringung mehr Zeit für die Suche nach eigenen Unerkünften. Es könnten maximal bis zu 40 Personen in den Wohnungen untergebracht werden, heißt es von der Kreisverwaltung. Der Landkreis stehe noch in Verhandlungen mit dem Eigentümer, die Wohnungen müssen nach aktuellem Stand umfassend renoviert werden. Ein genauer Zeitpunkt zur Bezugsfertigkeit der Räumlichkeiten könne deswegen noch nicht benannt werden.

Die Wohnungen sollen nicht, wie zuletzt die Rotenburger Jugendherberge, als Außenstelle der Notunterkunft in Visselhövede dienen. In der dortigen Kaserne leben derzeit 194 Menschen – bei einer maximalen Auslastung mit 450 Personen ist also noch Platz. Der Kooperationsvertrag mit dem DRK Bremervörde für die Notunterkunft sei bis Ende 2016 verlängert, so Luttmann.

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