Förderung des Radverkehrs in Rotenburg

Radwegeausbau: Fachausschuss empfiehlt Haushaltsmittel

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Die Stadt möchte in den kommenden Jahren weiter den Fahrradverkehr fördern. Der Fachausschuss hat sich in der vergangenen Sitzung mit den vorgesehenen Mitteln im Haushaltsplanentwurf auseinandergesetzt.

Rotenburg - Von Farina Witte. Der Radwegeausbau ist für Rotenburg ständig ein wichtiges Thema. Neben Projekten wie den beiden Fahrradstraßen Hemphöfen und Gerberstraße wird auch in den Ausbau der Fahrradwege investiert, wie zuletzt beim Rönnebrocksweg. 2017 waren für den Radwegeausbau insgesamt 100. 000 Euro eingestellt, für 2018 empfahl der Ausschuss für Straßen- und Tiefbau 200. 000 Euro.

Amtsleiter Stephan Lohmann merkte zudem eine Änderung für 2019 an. In der weiteren Planung für 2019 waren zunächst 50. 000 Euro vorgesehen. Diese Summe soll im Entwurf auf 70 .000 Euro erhöht werden, da die Stadt Fördermittel bekommen möchte. Um einen Anspruch darauf zu haben, müsse eine entsprechende Summe im Haushalt eingeplant sein. „Wir sind zuversichtlich“, meinte Lohmann zu der Aussicht, ob die Stadt Fördermittel bekommt. „Die Anträge sind gestellt.“

Ein größeres Projekt in Sachen Radweg hat die Stadt außerdem für 2019 vorgesehen. Auf der alten Bahnstrecke Richtung Brockel soll dann ein neuer Fahrradweg entstehen. „Wir sind da schon in Gesprächen mit den Gemeinden Hemsbünde und Brockel gewesen“, berichtete Lohmann. Der Amtsleiter ist optimistisch, dass entsprechende Pläne für das Vorhaben fortgesetzt werden können. Es sei eventuell möglich, auch dafür Fördergelder zu bekommen.

Auch Bushaltestellen sollen erneuert werden

Bürgermeister Andreas Weber (SPD) betonte, dass die Pläne davon abhängen, ob die Gemeinden Hemsbünde und Brockel auch entsprechende Mittel in ihren Haushalten einstellen, da der Landkreis dieses Vorhaben nicht finanzieren würde. „Es bringt überhaupt nichts, unseren Teilbereich fast bis HWI fertigzustellen, und dann wird der Anschluss von Hemsbünde nicht weitergeführt“, erläuterte Weber in der Sitzung. „Wenn, dann muss das auch kooperativ mit allen gemeinsam gemacht werden“. Man könne die Pläne 2019 umsetzen. „Das wäre eine richtige Förderung des Radverkehrs, wenn das realisiert wird“, so Weber.

Investieren möchte die Stadt außerdem in einige Bushaltestellen. An der Harburger Straße sollen sechs Haltestellen neu und damit auch barrierefrei gebaut werden. Vorgesehener Kostenpunkt: 326. 000 Euro. Fachausschussmitglied Frank Westermann (CDU) fragte nach, wie sich diese Summe zusammensetze. „Das erscheint mir doch recht viel.“ Auch in diesem Fall stecke eine Förderung dahinter, sagte Peter Ahrens vom Amt für Tiefbau. Nur 25 Prozent der Summe müsse die Stadt tragen, allerdings bedinge die Kostenübernahme, dass bei der Neugestaltung der Standard in punkto Barrierefreiheit umgesetzt wird. „Das heißt mit Sehbehindertenstreifen, mit Einstieghilfen – also ein kompletter Ausbau.“

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