Race Days auf dem Rotenburger Flugplatz / Festival mit Knorkator

Schnelle Autos, laute Musik

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Wahre PS-Monster sind bei den Rotenburger Race Days ab dem 24. Juli zu sehen.

Rotenburg - Nicht mehr lange, dann ist der Rotenburger Flugplatz nicht den Flugzeugen vorbehalten, sondern aufgemotzten Autos. Die Race Days stehen in der Kreisstadt wieder vom 24. bis zum 26. Juli auf dem Programm, dann zieht der Geruch nach verbrannten Gummi und Benzin die etwa 3500 Besucher in den Bann – und nicht der Traum vom Fliegen. In diesem Jahr ist den Race Days ein kleines Musikfestival angeschlossen.

„Etwa 180 Fahrzeuge“, kündigt Organisator Matthias Müller an, „kommen jedes Jahr zum Beschleunigungsrennen“. Autos, Motorräder – auffällige und unscheinbare, denen man auf dem ersten Blick gar nicht ansieht, welche Kraft sich unter der Motorhaube verbirgt. Jeweils zwei treten pro Runde gegeneinander an, wobei es allerdings nicht darauf ankommt, wer die Viertelmeile (402,34 Meter) zuerst hinter sich bringt. Der Fahrer muss sein Fahrzeug kennen, denn wer am dichtesten an die von ihm selbst bestimmte Zeitvorgabe herankommt, gewinnt.

Dafür haben die Teilnehmer am ersten Tag der Race Days, 24. Juli, ab 14 Uhr die Gelegenheit, die Strecke kennenzulernen und ihre persönliche Zeitmarke festzulegen. Am Samstag, 25. Juli, ist dann ab 10 Uhr das Qualifying, bei dem die Fahrzeuge und Fahrer in ihre jeweiligen Klassen eingeteilt werden. Um die Wurst geht es dann am Sonntag, 26. Juli, wenn die Fahrer in den „Shoot-Outs“ im K.O.-System solange gegeneinander antreten, bis nur noch der Sieger übrig bleibt. Dessen Ehrung ist für den späten Nachmittag eingeplant. An den ersten beiden Tagen gehen die Rennen „bis Sonnenuntergang“. Das ganze Wochenende gibt es auch die Möglichkeit, auf dem Gelände zu campen.

Aber nicht nur schnelle Fahrzeuge gibt es in diesem Jahr bei den Race Days. Mitorganisator Sergej Tschernow hat außerdem für den Samstag ein kleines Musikfestival auf die Beine gestellt. So steht ab 19.30 Uhr die Metal-Coverband Iron Priest aus Rotenburg auf der Bühne. Gefolgt von der Gruppe Ohrenfeindt aus dem Hamburg er Stadtteil St. Pauli, die ab 20.45 Uhr „deutschen Hardrock à la AC/DC macht“, so Tschernow. Bevor dann ab 22.30 Uhr der Headliner, die Chaos-Metaller Knorkator, seinen Auftritt bei den Race Days absolviert, gebe es laut Müller noch eine große Pyro- und Lasershow auf dem Flugplatz. „Ein mega Ding“, verspricht er.

Für die Race Days auf dem Rotenburger Flugplatz gibt es keinen Vorverkauf. Der Eintritt für die ersten Probeläufe am Freitag, 24. Juli, kostet acht Euro. Am Samstag, 25. Juli, kostet eine Karte für die Qualifikationsrunden 14 Euro, für das „Shoot-Out“ am Sonntag, 26. Juli, nehmen die Veranstalter zwölf Euro. Dazu gibt es Kombi-Tickets, die das ganze Wochenende gültig sind. Diese kosten 25 Euro, Kinder bis sechs Jahren haben an allen Tagen freien Eintritt. Ein Ticket für die Konzerte am Samstagabend, Einlass ab 18.30 Uhr, kostet 32 Euro zuzüglich Gebühren im Vorverkauf. Sie sind in der Geschäftsstelle der Rotenburger Kreiszeitung, Große Straße 79, erhältlich. Es gibt zudem Kombi-Tickets für Konzerte mit den Race Days am Samstag. Diese kosten 42 Euro pro Stück.

mro

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