Quote im Landkreis jetzt bei 4,4 Prozent

Arbeitslosenzahl erneut gesunken

Rotenburg - Von Guido Menker. Im Landkreis Rotenburg geht die Zahl der Arbeitslosen weiter zurück. Die Quote liegt bei nur noch 4,4 Prozent – im Vormonat hatte sie noch 4,5 Prozent betragen.

Dennoch: 3786 Männer und Frauen waren ohne festen Job und somit auf Unterstützung von der Agentur für Arbeit beziehungsweise vom Jobcenter angewiesen. 1589 Erwerbslose erhielten Arbeitslosenhilfe I, 2197 Arbeitslose mussten mit Hartz IV auskommen. Das erklärten Oliver Lemke, Leiter der Rotenburger Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit Stade, sowie Jobcenter-Chef Harald Glüsing in einem Gespräch mit der Rotenburger Kreiszeitung.

„Wie erwartet, hat sich die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt im Mai fortgesetzt und Beschäftigungschancen für viele Menschen geschaffen“, wird Dagmar Froelich, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stade, zitiert. Und weiter: „Verschiedene Anzeichen sprechen dafür, dass der Arbeitsmarkt in der Region wieder an Dynamik gewonnen hat.“ Wie Oliver Lemke am Mittwoch erläuterte, sei die Zahl der Arbeitslosen um 79 gesunken – 78 davon waren Kunden der Agentur für Arbeit.

Innerhalb des Stader Agenturbezirks steht der Landkreis Rotenburg mit seiner Quote von 4,4 Prozent zurzeit am besten da. Im Landkreis Cuxhaven liegt sie bei 5,8, im Landkreis Stade bei 5,9 Prozent. Unterschiedlich sind auch die Veränderungen innerhalb des Landkreises Rotenburg: Während die Quote im Südkreis von 4,5 auf 4,4 Prozent gesunken ist, fiel sie im Bereich Zeven von 3,8 auf 3,6 Prozent und im Bereich Bremervörde von 4,3 auf vier Prozent.

Guten Mutes ist auch Jobcenter-Chef Harald Glüsing: „Erstmals seit Ende des vergangenen Jahres haben auch wir es wieder mit sinkenden Zahlen zu tun.“ Im Mai sei die Zahl der vom Jobcenter betreuten Bedarfsgemeinschaften zurückgegangen – von 3707 im April um 45 auf nun 3662. Parallel dazu ging auch die Zahl der Personen im Hartz-IV-Bezug zurück. Im April waren es noch 7239 Kunden, im Mai 7141, also 98 weniger. „Noch vor einem Jahr fiel die Zahl der Leistungsberechtigen deutlich höher aus“, so Glüsing. Nahezu unverändert blieb die Zahl der Arbeitslosen unter den Jobcenterkunden. War sie im April noch um 39 Personen zurückgegangen, verzeichneten die Mitarbeiter im Mai unter dem Strich nur einen Abgang.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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