Programm von 11 bis 14 Uhr mit zahlreichen Aktionen

Start am 9. Mai: Hemphöfen ist bald eine Fahrradstraße

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Uwe Knabe (v.l.), Andreas Weber, Uwe Bausdorf und Manfred Petersen freuen sich auf die Eröffnung der ersten Fahrradstraße in Rotenburg.

Rotenburg - Von Guido Menker. Eigentlich ändert sich gar nicht so viel, und baulich ist keine Veränderung erforderlich. Und doch bekommt die Straße Hemphöfen einen völlig neuen Charakter. Vom 9. Mai an wird sie zu einer Fahrradstraße – die erste in Rotenburg und zugleich auch die erste im Landkreis.

Diese Premiere will die Stadt gebührend feiern. Von 11 bis 14 Uhr gibt es in der Straße eine Reihe von Aktionen. Besucher können ihre Räder codieren lassen und auch einen Parcours bewältigen. Der ADFC ist mit einem Informationsstand vertreten, die Einrad-Kids aus Taaken zeigen ihr Können, und die Fahrradwerkstatt der Rotenburger Werke bietet einen kostenlosen Fahrrad-Check an.

Bis dahin können sich vor allem die Anwohner mit der Frage beschäftigen, was es eigentlich bedeutet, an einer Fahrradstraße zu leben. Die Stadt hat sie per Flyer mit allen Informationen versorgt. Daraus geht hervor, dass eine Fahrradstraße eine ausdrücklich für Radfahrer vorgesehene Straße ist, auf der Radfahrer Vorrang haben und auch nebeneinander fahren dürfen. Andere Fahrzeuge müssen sich dem Tempo der Radler anpassen und dürfen diese weder gefährden noch behindern. Wenn nötig, müssen Autofahrer ihre Geschwindigkeit weiter verringern. Das bereits bestehende Tempolimit von 30 km/h gilt weiterhin, und auch die Einbahnstraßenregelung im Bereich der Schule sowie des Kindergartens bleibt bestehen. An der Parkregelung ändert sich ebenfalls nichts, betonen Bürgermeister Andreas Weber (SPD) sowie Uwe Knabe von der Stadtverwaltung, Verkehrswacht-Chef Uwe Bausdorf sowie Manfred Petersen vom ADFC. Petersen freut sich sehr über die Einrichtung der Fahrradstraße, hofft aber auf weitere – und denkt dabei an der Gerberstraße. Mitglieder des Arbeitskreises Fahrradverkehr haben die Eröffnung für den 9. Mai vorbereitet und versprechen sich mehr Sicherheit und Komfort für die Fahrradfahrer, mehr Lebensqualität für die Anwohner und insgesamt eine Entschleunigung. Weber spricht von einem guten Einstieg für Rotenburg. Das bereits seit einiger Zeit vorliegende Radverkehrskonzept hatte die Straße Hemphöfen sowie die Gerberstraße für die Einrichtung von Fahrradstraße im Visier. Nicht zuletzt wegen der Schule, des dortigen Kindergartens und der Nähe zum Ronolulu.

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