Poetry Slam „WortFASSetten“ sorgte wieder für ein volles Haus in Schmidt’s Kneipe

Zehn Teilnehmer, zwei Moderatoren und ein Sieger

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Marco Hops und Hauke Schrade (v.l.) führten durch den Poetry Slam-Abend in „Schmidt’s Kneipe“.

Rotenburg - Gerade mal Mitte 20, oder aber jenseits der 60 – „Schmidt’s Kneipe“ in Rotenburg hat am Sonntagabend erneut Künstlern aller Altersklassen die Gelegenheit gegeben, sich mit selbst geschriebenen Texten beim Poetry Slam „WortFASSetten“ zu messen. Der 71-jährige Klaus Urban aus Stadthagen hat den Dichterwettstreit für sich entschieden. Der Wettbewerb lockte viele Besucher in die Kneipe – zur Zufriedenheit des Inhabers Ralf Schirdewahn.

Zehn Teilnehmer traten gegeneinander an. Die Regeln: Ein Text darf die Länge von sieben Minuten nicht überschreiten und muss zu 100 Prozent aus der eigenen Feder stammen. Und so bekamen die Zuhörer neben Texten über die Liebe und Vernunft auch Geschichten und Gedichte über das Leben und die Rechte der Frauen zu hören.

Neben Sieger Urban schafften es am Ende Eva Matz und „Credo“ aus Bremen ins Finale. Wie immer führte Marco Hops auch an diesem Abend das Publikum durch das Programm und schaffte es dabei, die Zuhörer durchgehend bei Laune zu halten. Neu war, dass neben dem Moderator Hauke Schrade stand. Er war der Gewinner des vergangenen Poetry Slams und assistierte ihm auf der Bühne. Egal, ob traurig, lustig, zum Mitlachen, Weinen oder einfach zum Nachdenken anregend – eines haben die Slammer alle gemeinsam: Sie sind Wortakrobaten, und sie haben etwas zu sagen.

jg

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