Keine Chance durch Corona

Osterfeuer werden wohl auch 2021 nichts

Menschen vor einem Osterfeuer
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Osterfeuer fallen wegen der Pandemie wohl auch 2021 im Landkreis Rotenburg aus.

Menschenansammlungen werden auch Anfang April kaum möglich sein. Der Landrat appelliert bereits an die Kommunen, Feste abzusagen.

Rotenburg ‒ Die Veranstalter großer Feste üben sich noch in Hoffnung und Durchhalten, Reiseveranstalter winken mit schönen Bildern vom Strand, Hochzeitswillige drücken die Daumen: Aber wie im Vorjahr wird jetzt in den ersten Wochen des Jahres mehr und mehr klar, dass auch mit Blick auf die wärmeren Tage vieles nicht so sein kann wie früher einmal. Die Pandemie dauert an, und auch wenn die Zahlen im Landkreis Rotenburg derzeit überschaubar hoch sind, besiegt ist Corona noch lange nicht. Was geht also nach dem Lockdown?

Osterfeuer jedenfalls nicht. Darauf drängt Landrat Hermann Luttmann (CDU) in einem Schreiben an die Kommunen im Landkreis. „Im Jahr 2020 ist dieser Termin, wie viele andere auch, der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Aus heutiger Sicht ist absehbar, dass das Zusammentreffen von größeren Menschengruppen bedauerlicherweise auch am Osterwochenende Anfang April im Hinblick auf das Infektionsgeschehen voraussichtlich nicht zulässig sein wird.“ Luttmann bittet die Kommunen deswegen darum, jetzt auch keinen Baum- und Strauchschnitt anzunehmen.

Das Abbrennen von Pflanzenabfällen ist zwar grundsätzlich verboten, Brauchtumsfeuer aber noch erlaubt - so sie denn eine gewisse Tradition haben. In Rotenburg gab es seit dem letzten Weichelsee-Osterfeuer vor einigen Jahren sowieso keine Osterfeuer mehr. Bernd Grünberg vom städtischen Ordnungsamt bezeichnet es als „keine Überraschung“, dass die Feuer nun auch in anderen Kommunen nicht zulässig sein werden. Schon im vergangenen Jahr sei das „relativ problemlos“ mit den lokalen Ordnungsbehörden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt so geregelt worden.

Grünberg weist darauf hin, dass der Landkreis zuständig wäre, wenn jemand dennoch privat sein Osterfeuer ausrichte. Je nach Corona-Regeln müsste natürlich einerseits darauf geachtet werden, wie viele Menschen sich versammeln dürften, andererseits ist das Verbrennen von allem „was noch grün ist“, verboten. In der heimischen Feuerschale dürfe nur Brennholz landen. Laut Luttmann ist das illegale Ablagern von Grünabfällen in der Wildnis oder das Abbrennen von Pflanzenabfällen eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbußen in Höhe von bis zu 100.000 Euro geahndet werden könne. Günstiger bzw. sogar kostenlos und einfacher ist es, den Grünschnitt zu einer der vielen Sammelstellen im Landkreis zu fahren.

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