Ortsrat Waffensen will über eine Skater-Anlage erst im Februar entscheiden

Dorfjugend hofft weiter

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Eine kleine Abordnung der Dorfjugend ist bei der Ortsratssitzung in Waffensen dabei. Die Kinder haben um den Bau einer Skater-Anlage gebeten.

Waffensen - Der Ortsrat Waffensen hat während seiner Sitzung am Mittwoch unter Beweis gestellt, dass er Begehren seiner jüngeren Dorfbewohner sehr ernst nimmt. Der Antrag der „Skater-Gruppe“, eine entsprechende Anlage in Waffensen zu bauen, wurde in die Tagesordnung aufgenommen. Grundsätzlich wollen die Politiker aller Parteien den Antrag unterstützen, vertagten die Entscheidung aber auf die nächste Sitzung im Februar.

Um die Kinder nicht zu lange auf die Folter zu spannen, änderte der Ortsrat die Tagesordnung und beschäftigte sich zunächst mit dem Antrag der Schüler. Erik Lossau (11) stellte die Bitte der jungen Skater noch einmal persönlich vor. Er überzeugte die Politiker, zumal alle Eltern der insgesamt zehn Kinder ihre Mithilfe beim Bau einen kleinen „abgespeckten“ Anlage zugesagt hatten.

Ortsbürgermeister Hartmut Leefers (CDU) will die Angelegenheit wohlwollend prüfen. Allein die Einwände der Stadt – vorgetragen von Hans Eckert vom Hauptamt – stoppten den Enthusiasmus während der Diskussion. „Der Bau einer solchen Anlage ist keine einfache Aktion. Die Geräte müssen professionell aufgestellt und vom Technischen Überwachungsverein abgenommen werden“, erklärte er. Zudem sei die Unterhaltung der Anlage an Vorschriften gebunden. Da stelle sich die Frage der Finanzierbarkeit.

Der Ortsrat vertagte deshalb seine Entscheidung auf Februar und beauftragte die Stadtverwaltung damit, eine Kostenermittlung durchzuführen. Sie soll feststellen, ob eine Finanzierung im fünfstelligen Bereich möglich ist, denn der Haushalt ließe nicht mehr zu.

Zum Etat legte Eckert Zahlen und Fakten vor. Danach stimmte der Ortsrat dem Budget für das Haushaltsjahr 2016 in Höhe von 103900 Euro für allgemeine Verwaltungstätigkeiten zu. Die Ausgaben für Verwaltungstätigkeiten können nicht mit den allgemeinen Einnahmen gedeckt werden. „Aus dem Bereich Investitionsmittel ist zum Ausgleich eine Entnahme in Höhe von 31700 Euro nötig, so dass nach dem vorläufigen Rechnungsergebnis 2015 für Investitionen noch rund 40000 Euro zur Verfügung stehen“, erklärte Eckert Details zu Einnahmen und Ausgaben.

go

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