Ortsrat in Waffensen wählt Henning Poppe (CDU) zum Nachfolger von Hartmut Leefers

„Mit großem Rückhalt“

Drei Generationen: Adolf Jürgens (l.) ist von 1990 bis 2001 Ortsbürgermeister, Hartmut Leefers (r.) folgt auf ihn bis 2021 – Henning Poppe ist neu im Amt.
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Drei Generationen: Adolf Jürgens (l.) ist von 1990 bis 2001 Ortsbürgermeister, Hartmut Leefers (r.) folgt auf ihn bis 2021 – Henning Poppe ist neu im Amt.

Waffensen – Gerade einmal 18 Minuten waren vergangenen, da war die erste Sitzung des neu konstituierten Ortsrates von Waffensen am Mittwochabend im Mehrgenerationenhaus Worthmanns Hoff bereits Geschichte und die Ortsratsmitglieder konnten mit ihrem neuen Bürgermeister Henning Poppe (CDU) und dessen Stellvertreterin Manuela Thies (SPD) auf die kommenden fünf Jahre anstoßen.

Unter den Gästen, die die Sitzung verfolgten, waren neben Rotenburgs neuen Bürgermeister Torsten Oestmann auch Poppes Vorgänger Adolf Jürgens und Hartmut Leefers. Jürgens, der kürzlich seinen 90. Geburtstag gefeiert hat, hatte den Posten von 1990 bis 2001 bekleidet, ehe er von Leefers abgelöst wurde, der frühzeitig erklärte, dass nach 20 Jahren Schluss sein soll.

Hansjörg Eggers (CDU) schlug Henning Poppe als neuen Ortsbürgermeister vor und erklärte: „Er ist ein kompetenter Anwärter für die Nachfolge von Leefers. Er wurde mit überwältigender Stimmzahl wieder in den Ortsrat gewählt. Das zeigt seinen großen Rückhalt.“ Poppe bedankte sich für das ihm ausgesprochene Vertrauen: „Ich hoffe, dass ich Euch nicht enttäuschen werde.“

Ebenfalls keine Überraschung war die Nominierung und einstimmige Wahl von Manuela Thies als stellvertretende Ortsbürgermeisterin, denn beide im Ortsrat vertretener Parteien, CDU und SPD, hatten sich vor einigen Wochen auf diese beiden Kandidaten verständigt.

Der neue Ortsrat in Waffensen: Hansjörg Eggers (v.l.), Wiebke Siegmann, Patrick Bumberger, Manuela Thies, Henning Poppe, Oliver Jessat, Melina Thies und Martin Boschen. Jost Köhnken fehlt aus gesundheitlichen Gründen.

Alter und neuer Wegemeister ist Jost-Hinrich Köhnken (CDU), der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Sitzung teilnehmen konnte. „Wir haben im Vorfeld aber bereits Gespräche mit ihm geführt. Er hat sich in den vergangenen fünf Jahren hier sehr gut eingearbeitet und einen guten Job gemacht. Er hat Kontakte zur Stadtverwaltung aufgebaut und möchte den Job weiterhin übernehmen“, betonte Henning Poppe, der zum Abschluss der Sitzung auf ein Problem hinwies: „Es wird leider immer wieder Gras- und Strauchschnitt auf einer kleinen Fläche entsorgt, die der Bahn gehört.“

Hansjörg Eggers warf bereits einen Blick auf die Termine 2022 und erinnerte daran, dass es noch keinen neuen Platz für das traditionelle Osterfeuer im Ort gebe: „Wir sollten die Suche intensivieren, denn uns allen ist das Osterfeuer in Waffensen sehr wichtig – die Zeit rast.“

Uwe Radtke gab als Vertreter der Verwaltung zu Bedenken, dass es möglich sei, dass das Osterfeuer erneut Corona-bedingt abgesagt werden muss: „Die Anlieferung sollte deshalb sehr kurzfristig sein, weil es sonst einen Strauchberg gibt, der entsorgt werden muss.“

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