Ortsbürgermeister Hartmut Leefers stellt seinen Lieblingsort in Waffensen vor

„Hier schalte ich total ab und genieße die Natur“

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In der Wümme-Niederung bei Waffensen in Höhe des ehemaligen Wehrs und der jetzigen Sohlgleite hat der Ortsbürgermeister von Waffensen, Hartmut Leefers, seinen Lieblingsplatz gefunden.

Waffensen - Von Heinz Goldstein. Nur das Rauschen des Wassers der hier schnell fließenden Wümme und das Vogelgezwitscher sind zu hören – ansonsten herrscht am Ufer des Flusses in Höhe des ehemaligen Wehrs in der Wümme-Niederung bei Waffensen eine beruhigende Stille.„Wenn ich mich hierher begebe, schalte ich total ab, um geistig sowie körperlich zu relaxen und Kraft zu tanken“, erklärt Ortsbürgermeister Hartmut Leefers, warum er genau diese Stelle zu seinem Lieblingsplatz auserkoren hat.

Es gebe viele Orte in seinem Dorf, an denen er sich gerne aufhalte, aber der etwas abseits der Straßen und Wege gelegene Platz, sei nach seiner Meinung eines der größten landschaftlichen Juwele in seiner Gemeinde, der nur wenigen Menschen bekannt und daher kaum besucht werde.

„Hier halte ich mich zumeist in Begleitung meiner Ehefrau auf“, erklärt Leefers im Gespräch direkt am Ufer neben der Fischtreppe. Beide würden sich oft zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad auf den Weg zum Fluss machen. Die Wümme-Niederung sei als Ort der Besinnung an dieser Stelle ganz besonders reizvoll.

Die Sohlgleite in Höhe des ehemaligen Waffensener Wehrs ist nicht weit von seinem Haus entfernt. „Wenn wir uns vom Stress des Alltags erholen wollen, dann packen wir etwas Proviant, eine Wolldecke sowie ein Buch ein und begeben uns dorthin“, so der Ortsbürgermeister.

Es gebe mehrere Möglichkeiten, dieses Schmuckstück der Natur zu erreichen. „Wir nehmen entweder die Strecke über den Bullenberg oder Zur Ahe Richtung Rotenburg“, so Leefers. Dann gehe es quer über Seitenwege und am Schluss über eine große Wiese, ohne einen befestigten Weg. „Schon vor Erreichen des Platzes hören wir das Rauschen des Wassers, das uns an einen Gebirgsbach erinnert“, erklärte Leefers. Und plötzlich seien sie alleine mit der Natur. Dann breitet er die Decke aus und genießt die Landschaft und die Einsamkeit.

„Das Plätschern des Wassers und Zwitschern der Vögel ist Balsam für meine Seele“, erklärt der Ortsbürgermeister. Das sei Urlaub pur. Die einzigen Menschen die er hier und da mal zu Gesicht bekomme, seien Kanufahrer auf der Wümme, wenn sie die Stelle passieren.

„Zumeist lege ich hier den Schalter auf Relaxen um, aber es kommt schon mal vor, dass ich für Probleme, die mir durch den Kopf gehen, in der Stille der Natur eine Lösung finde“, berichtet Leefers weiter. Das sei aber sicherlich nicht der primäre Grund, diesen Ort aufzusuchen. „Wasser hat mich schon immer fasziniert und so ist es auch hier. Wenn es so richtig heiß ist, ziehe ich meine Badehose an und genieße das kühlende Nass der Wümme“, so Leefers.

Aber nicht nur im Sommer habe dieser Platz seine Reize. „Auch im Frühjahr, wenn die ersten wärmenden Sonnenstrahlen die Natur zum Grünen bringen, ist es hier wunderschön“, weiß er aus Erfahrung.

Im Winter, und da besonders nach Schneefall, sei der Platz sehr schwer zu erreichen. Aber selbst bei eisiger Kälte und den kahlen Bäumen, gehe von dem Ort ein besonderer Reiz aus. „Hier erlebe ich die Natur immer wieder anders und ich bin froh, dass dieses Kleinod so versteckt liegt“, erklärt der Politiker und ist sich sicher, dass nur Naturliebhaber den beschwerlichen Fußmarsch auf sich nehmen.

„Für eine kurze Stippvisite kommt keiner hierher. Ich bleibe zumeist mehrere Stunden. Sehr oft auch in Begleitung meiner Ehefrau. Auch sie hat diesen Ort in ihr Herz geschlossen und so ist für uns hier oft Picknick angesagt“, erklärt der Bürgermeister.

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