„Super Show“ am 17. Juni

Monstertrucks kommen auf den Rotenburger Flugplatz

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Der rund vier Tonnen schwere Monstertruck „Car Killer“ in Aktion. Die Familie Traber zeigt neben den PS-Boliden am 17. Juni auf dem Rotenburger Flugplatz noch weitere Stunt-Vorführungen.

Rotenburg - Von Joris Ujen. Was haben Autos und Briefmarken gemeinsam? Eigentlich gar nichts, aber die Familie Traber möchte aus Ersteren Letztere machen.

Nicht mit Muskelkraft, sondern mit Pferdestärken. „Car Killer“ und „Hellboy“ heißen die zwei Monstertrucks, die am Sonntag, 17. Juni, ab 11 Uhr auf dem Rotenburger Flugplatz für eben jene Zerstörung sorgen sollen. Die Artistenfamilie Traber verspricht nicht nur spektakuläre Stunts, auch soll die „Super Show auf heißen Reifen“ einen lehrreichen Aspekt für Verkehrsteilnehmer bieten. Die Unterhaltung steht bei diesem Event aber ganz klar im Vordergrund.

Vor fünf Jahren zeigte die Traber-Truppe schon einmal ihr Können auf dem Flugplatz der Kreisstadt. Groß geändert habe sich an dem Programmablauf seitdem nichts, die einstudierten Vorführungen sitzen und geben dem Team eine gewisse Sicherheit. „Schließlich sind unsere Vorführungen auch auf einer vernünftigen und kalkulierbaren Basis aufgebaut“, so Johnny Traber.

Das Familienunternehmen wird angeführt von seinem Vater, Hans-Lutz Traber, der lange Rekordhalter im Fahren mit einem Auto auf zwei Rädern war. Auf einer Strecke von 158 Kilometern fuhr er so von Paris nach Chartres. Sohn Johnny Traber hielt den Geschwindigkeitsrekord in dieser Schieflage mit 118 Stundenkilometern.

Seit Jahrzehnten ist der Motorsport ihr Ding

Vor mehr 200 Jahren fingen ihre Vorfahren mit der Hochseilartistik an, seit mehr als 30 Jahren steht der Motorsport an erster Stelle. Johnny Traber fing schon früh an mit den ersten Stunts: Mit gerade mal fünf Jahren wagte er seinen ersten Sprung auf einem Kleinmotorrad über drei Autos – mit Erfolg. 

Jetzt schafft und zeigt er weitaus größere Distanzen und zerstört mit seinem ältesten Sohn Marcel in den beiden modifizierten Geländewagen Autowracks. Mit insgesamt rund 1 000 Pferdestärken und jeweils vier Tonnen Gewicht sollte das für die zwei Monstertrucks kein Problem darstellen.

Der jüngere Nachkomme von Johnny Traber, Louis, springt wiederum auf seinem Motorrad durch brennende Reifen und zeigt artistische Kunststücke in den Shows, die europaweit stattfinden – unter anderem in Frankreich, Skandinavien, Italien und Spanien. Im Jahr ist das Stunt-Team acht Monate unterwegs, sagt Johnny Traber. 

Auch Artistik und Stunt-Vorführungen sind zu sehen

Neben dem Familienclan sind auch weitere Artisten aus Deutschland, Belgien und Frankreich Teil der Vorführungen. Wie Crash-Spezialist Toni Lauenburger, der in seiner Karriere schon mehr als 6.000 Fahrzeuge zerstört hat, geht aus der Ankündigung der Familie Traber hervor.

Am 17. Juni auf dem Rotenburger Flugplatz erwartet das Publikum neben der Monstertruck-Show Motorrad- und Auto-Artistik, Feuer- und Crash-Stunts und ein Autoüberschlag. Das Fahren auf zwei Rädern inklusive 180-Grad-Drehung, von den Veranstaltern auch Auto-Ballett genannt, steht ebenfalls auf dem Programm.

Familie Traber sucht noch Schrottautos

Damit die Stunts auch sitzen, trainiert der Tross regelmäßig. „Wir sind ein eingespieltes Team“, betont Johnny Traber. Bei den Vorführungen wisse jeder, was er zu tun hat und wie weit er gehen darf. „Wir zeigen eine Stunt-Show, mit der wir die Leute unterhalten wollen. Das Publikum soll ja zufrieden nach Hause gehen.“

Damit auch ausreichend Wracks auf dem Rotenburger Flugplatz zu Briefmarken werden, sind die Trabers noch auf der Suche nach Schrottautos für ihre Show. Altwagenbesitzer können diese gegen Freikarten eintauschen. Auskünfte dazu gibt es unter der Telefonnummer 0163 / 7701999. Weitere Informationen zur „Super Show auf heißen Reifen“ gibt es im Internet.

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