24. Oldtimer-Rallye der Motorsportgemeinschaft Rotenburg / Weg vom Wettbewerb-Stress

Sehen und gesehen werden

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Viele Besucher sind auf den Rotenburger Pferdemarkt gekommen, um die nostalgischen Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre auf dem Buckel haben, bei der 24. Oldtimer-Rallye näher in Augenschein zu nehmen.

Rotenburg - Bei der Rallye „Rund um Rotenburg“ sind gestern weniger Oldtimer am Start gewesen als in den Vorjahren. „Zum einen haben wir das Mindestalter der Fahrzeuge auf 30 Jahre erhöht. Zum anderen zählt diese Rallye nicht mehr als Wertungslauf für überregionale Pokale“, erklärte Macher der Rallye Friedhelm Michel den Schwund.

Der Veranstalter, die Motorsportgemeinschaft Rotenburg, hat in diesem Jahr davon Abstand genommen, eine Rallye durchzuführen, die vom Wettkampfstress geprägt ist. Unter dem Motto „Sehen und gesehen werden“ ging die Wettfahrt der nostalgischen Gefährte eher gemächlich über die Bühne. „Schöne Strecken und leichte Aufgaben haben den Spaß an dieser Rallye erhöht“, so Michel. Einige Fahrer waren mit ihren Cabriolets auf der Strecke unterwegs. Bei den vielen Regenschauern zeigten die Fahrer Schnelligkeit und Fingerfertigkeit beim Aufbau des Daches. Bürgermeister Andreas Weber hatte die Aufgabe, die ersten zehn – und damit die ältesten Fahrzeuge auf die Rundreise zu schicken.

Der Chrysler Plymouth aus dem Jahr 1931 mit dem Ehepaar Heiko und Barbara Intemann aus Ahausen mit der Startnummer 1 war das älteste Auto der Rallye. Als letztes Fahrzeug ging Enno-Christian Wohlberg mit Beifahrer Eike Schweneker mit einem Mercedes Benz 300 SL Baujahr 1985 an den Start. So verließen die fein herausgeputzten Vehikel vergangener Jahre im Minutentakt den Pferdemarkt. Reiner Klindworth stellte den Zuschauern am Start jedes Fahrzeug im Detail vor, bevor es mehr oder weniger ratternd den Pferdemarkt verließ.

24. Oldtimer-Rallye "Rund um Rotenburg"

Auf der 120 Kilometer langen Strecke bewiesen die teilweise nostalgisch gekleideten Besitzer der Oldtimer, dass sie ihr Gefährt beherrschen. Sie durften die Durchschnittsgeschwindigkeit von 27 Stundenkilometer nicht überschreiten. Zudem mussten sie gleich zu Beginn der Rundtour eine 3,5 Kilometer lange Strecke sekundengenau einhalten. Wer zu schnell oder zu langsam war, erhielt Strafpunkte. Ab heute sind die Ergebnisse auf der Internetseite der Motorsportgemeinschaft abrufbar.

go

www.msg-rotenburg.de

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