Sonntag geht es los

„Offenes Heimathaus“ in Rotenburg wieder einmal im Monat

Die große Eingangstür steht ab sofort wieder jeden zweiten Sonntag im Monat offen – das Team der Ehrenamtlichen freut’s.
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Die große Eingangstür steht ab sofort wieder jeden zweiten Sonntag im Monat offen – das Team der Ehrenamtlichen freut’s.

Rotenburg – Das Rotenburger Heimathaus öffnet seine Türen wieder für Besucher. Nach monatelanger Pause kehrt ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders unter dem Motto „Offenes Heimathaus“ ab Sonntag, 11. Juli, von 14 bis 17 Uhr zurück. Ab dann ist das Heimathaus bis Dezember immer am zweiten Sonntag eines Monats geöffnet. Dazu gibt es jeweils ein kleines Rahmenprogramm, so Veranstaltungsmanagerin Angelika Pütz.

Zum Pressetermin ist die große, grüne Eingangstür weit geöffnet – zum einen, um frische Luft in den Innenraum zu lassen, zum anderen aber auch, um ein Zeichen zu setzen: Es geht wieder los. Drinnen warten Elli Döbler, die Vorsitzende des Imkervereins, Gästeführerin Hanna Tamke und Mitglieder des Teams der Ehrenamtlichen der Sammlung historischer Güter. Sie alle sorgen mit verschiedenen Aktivitäten für das Rahmenprogramm. „Wir haben im vorletzten Jahr damit begonnen, die Aktiven auf dem Gelände einzubinden und können so den Besuchern zeigen, was hier alles stattfindet“, erklärt Pütz.

Gästeführerin zeigt alte Kleider

So ist bei der Auftaktveranstaltung im Juli Tamke vor Ort, die den Besuchern einen Einblick in die Mode um 1900 geben wird. Sie zeigt dazu ein mehr als 100 Jahre altes, weißes Kinderkleid nebst passender Haube – der Stoff schon sehr dünn, doch gut erhalten. Tamke besitzt einen ganzen Fundus verschiedenster Kleidungsstücke. Doch erhalten sind nur die besseren Stücke, das Sonntagsgewand. Alltagskleider wurden getragen, bis sie zerschlissen waren. Tamke gibt im Juli Erklärungen zu den einzelnen Stücken, die an Schneiderpuppen präsentiert werden sollen.

Der Biergarten am Heimathaus ist während der Sonntage ebenfalls geöffnet. Im August wird es als Sonderaktion Butterkuchen geben. Auch der Honigspeicher ist offen, erklärt Döbler, die Führungen zu den Bienenstöcken anbietet. Im September ist dann Gästeführerin Almuth Quehl vor Ort mit ihrem Spinnrad. Für den Oktober werden noch Ideen gesammelt, aber im November geht es weiter „mit einem unserer Highlights“, so Pütz: Besucher können durch das alte Magazin stöbern. Vermutlich in kleinen Gruppen, aber das werden die dann geltenden Corona-Regeln zeigen, so die Ehrenamtlichen. „In den Tiefen der Sammlung zeigt sich eine große Vielfalt“, so Pütz. Gleichzeitig möchte Döbler ein Bienenwachskerzengießen für alle Interessierten anbieten. Gemütlich wird es dann im Dezember: Erzählerin Maren Lehtinen trägt Geschichten vor.

Unterstützung

Das Team der Ehrenamtlichen der Sammlung historischer Güter sucht nach Interessierten, die sich ihnen anschließen möchten. Für weitere Informationen stehen sie entweder bei ihren Dienstagstreffen jeweils zwischen 14 und 16 Uhr oder unter der Nummer 04261/ 4520 zur Verfügung.

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