Nummer 3651 erwischt ideale Strömung in der Wümme und belegt Platz eins

5500 Enten im Rennen

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Die eintreffenden Enten werden nach ihrem Zieleinlauf auf der Wümme eingeordnet.

Rotenburg - Beim Entenrennen in der Wümme, das von den beiden Rotary-Clubs Rotenburg und Wümmeland organisiert worden war, hatte das Plastiktier mit der Nummer 3651 den Schnabel vorn.

Sie erwischte die ideale Strömung und bescherte ihrem Besitzer, einem Mitarbeiter der Firma JBS Behrens aus Scheeßel, einen kostenlosen Aufenthalt in Wien. Einige Meter dahinter kam die Ente von Tjark Doran aus Rotenburg ins Ziel. Er erhält ein iPad Air von Apple. Den dritten Platz belegte der Plastikvogel Nummer 3475. Die Besitzerin Ute Behrens aus Wohlsdorf freute sich über 500 Euro in bar.

Die frisch gebackene Deutsche Kartoffelkönigin Jennifer I. aus Rotenburg hatte zuvor am Start des Rennens auf der Wümme gleich hinter dem Parkplatz des Ronolulu den Countdown heruntergezählt. Die Plastikenten hingen derweil in einem riesigen Segeltuch am Greifarm eines Baggers, der direkt über die Flussmitte gehalten wurde. Bei „Null“ öffneten die Helfer das Tuch und schickten die „Wettschwimmer“ auf eine kurze Reise bis hin zur Amtsbrücke. Die traditionelle Veranstaltung der beiden Rotary-Clubs Rotenburg und Wümmeland hatte wieder einmal mehrere Hundert Schaulustige an das Ufer des Flusses gelockt. Sie erlebten eine spannendes Rennen, denn hinter der schnellsten Ente, die mit weitem Abstand führte, gab es mehrere Anwärter auf die weiteren Platzierungen. Dann folgte das Hauptfeld mit den Verfolgern.

Rotarier Ernst-Ulrich Pfeifer moderierte das Rennen auf seine ihm eigene humorvolle Art und Weise. „Insgesamt 75 Enten kommen in die Wertung“, erklärte er. Den chronologischen Einlauf und die dazugehörigen Gewinner des 16. Rotenburger Enten-Rennens können die „Paten“ auf der Internetseite der Rotarier einsehen.

Entenrennen auf der Wümme in Rotenburg

Gewinner dieser Veranstaltung seien die Menschen in Nepal. „Sie brauchen langfristig Hilfe“, so Pfeifer. Dort werden sich die Rotarier ganz besonders engagieren und helfen. Sobald die Soforthilfen beendet seien und die Ersthelfer das Land wieder verlassen hätten, entstünde eine riesige Lücke in der Hilfskette. „Hier werden wir ansetzen und unter anderem mit dem Geld aus dem Rennen helfen“, erklärt der Rotarier.

Eine weitere Finanzspritze soll Flüchtlingen zugute kommen. „In diesem Jahr möchten wir Fahrräder für die Menschen anschaffen, um ihre Mobilität zu verbessern“, so die Organisatoren des Rennens.

go

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