Ferdi gibt Ausblick auf das „Ferdinands Feld Festival“

„Der Norden rockt“

Zeit für Selfies mit den Festival-Besuchern muss sein – da zeigt sich Ferdi volksnah.

Rotenburg - Von Michael Krüger. 2015 der erfolgreiche Jungfernflug. Jetzt will Ferdi es noch einmal richtig wissen. Für das „Ferdinands Feld Festival“ 2016 hat das allseits beliebte Maskottchen und der Star des Freiluft-Events wieder einiges vorbereitet. Im Exklusivinterview verrät er, was das Besondere an seinem Festival ist, und warum wir es in diesem Jahr auf keinen Fall verpassen sollten.

Dabei vergisst er nicht, auch seine Schöpfer Roland Nielebock, Marco Fricke und Benjamin Pekrulzu erwähnen.

Und wie geht es dir?

Ferdi: Mir geht es sehr gut! Mein Festival rückt immer näher und alle Motoren laufen auf Hochtouren, damit meine Passagiere am 6. August auf dem Flugplatz Rotenburg einen unvergesslichen Flug erleben. Natürlich gerate auch ich „hier und da mal“ in ein Luftloch, aber das Feedback der Gäste zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen und stabilisiert die Nerven.

Was bist du eigentlich?

Ferdi: Wie? Was ich bin? Richtig heissen müsste es: Wer ich bin! Ich bin Ferdinand! Kapitän des Ferdinands-Feld-Festivals. Sieht man das nicht?

Wer hat dich erfunden?

Ferdi: Erfunden haben mich meine Freunde Marco, Benjamin und Roland. Sie wollten dem Festival ein persönliches Gesicht geben.

Dich gibt es auf Schuhen, Taschen, in echt – und wo noch?

Ferdi: Ganz neu gibt es mich jetzt auch auf Snap-Back-Cappys, als Metall-Ansteck-Pin und wer weiß, auf welche Ideen ich noch so komme! All meine Ferdi-Artikel findet man auf www.ferdinandsfeld.de/gepaeckladen.

Braucht es eine Marke wie dich, um ein Musikfestival zu verkaufen?

Ferdi: Das ist schwer zu sagen, wichtig für mich ist einfach authentisch zu bleiben. Die Leute merken, ob man etwas mit Herzblut macht oder ob der reine Profit im Vordergrund steht. Das gesamte Paket muss stimmen und der Gast muss am Ende zufrieden und glücklich nach Hause gehen.

Womit erklärst du dir den Erfolg deines Festivals?

Welches Produkt darf es sein?

Ferdi: Ich glaube, das der bisherige Erfolg mit vielen verschiedenen Punkten zusammenhängt. Die tolle Zusammenarbeit mit der Stadt, die wunderschöne und einzigartige Location und allgemein der eindrucksvolle Support in der Region. Last but not least natürlich auch bei allen Festivalfreunden die uns so nett angenommen haben. Der Norden rockt einfach! Vielleicht auch noch ein bisschen das andersartige, detailverliebtes Marketing und die Künstler, die in dieser Region noch gar nicht oder selten zu sehen waren. Ups... und fast hätte ich vergessen: die Ansammlung von den leckersten Foodtrucks aus Deutschland. Einfach das gesamte Paket, das ich anbiete.

Während andere (Gitarren-) Festivals der Region immer an einer geradezu magischen Grenze von 1.000 Besuchern knabbern, ging es bei euch gleich in die Höhe. Was macht ihr besser?

Ferdi: Besser mache ich glaube ich nichts, nur etwas anders. Und wie du schon sagtest, sind es „Gitarren-Festivals“ die auch eine ganz andere Zielgruppe ansprechen. Elektronische Musik ist nun mal sehr aktuell und erreicht eine riesige Fan-Gemeinde. Und zwischen Bremen und Hamburg gibt es ja nichts Ähnliches, wo die Musikgenres die ich bediene abgedeckt werden.

Was machst du während des Festivals?

Auf dem „Ferdinands Feld Festival“ ist das Maskottchen allgegenwärtig. Ob auf T-Shirts, Schuhen, Taschen oder überdimensionalen Masken.

Ferdi: Während die Passagiere feiern, muss einer am Steuerruder sitzen und darauf achten, dass auch alle Spaß haben und nicht in Turbulenzen an den Getränketresen und so geraten. Natürlich lasse ich es mir aber sicherlich nicht entgehen, mit meinen Passagieren zu feiern. Mache Fotos mit den Gästen und bin häufiger auf dem Gelände unterwegs. Aber auch zum Feiern auf der Bühne werde ich mir Zeit nehmen, und wer weiß, vielleicht darf ich ja mal mit meinen Residents Mark Bale und Roger Horton zusammen auflegen!

Mal ehrlich: Wie sieht es mit Frauen aus?

Ferdi: Ein Mann mit Schnurrbart schweigt und genießt – was nicht heißen soll, dass auf meinem Beifahrersitz kein Platz für eine nette Co- Pilotin wäre.

Warum Techno und kein Metal?

Ferdi: Rock, Metal und Alternative gibt es ja schon in Rotenburg, Scheeßel und umzu. Das können andere auch sowieso viel besser als ich. Ich wollte etwas machen was mehr meinem persönlichen Geschmack entspricht, denn nur so macht man es meiner Ansicht nach gut und ein elektronisches Musikfestival im näheren Umfeld gab es zudem noch nicht.

Was machst du in diesem Jahr anders?

Ferdi legt auch gern selbst Hand an – am Mischpult. So unterstützt er die DJs auf der Bühne.

Ferdi: Ich konnte im vergangenen Jahr sehr viel dazu lernen und habe alle Kritikpunkte von meinen Gästen sehr ernstgenommen, analysiert und ausgewertet. Es wird auf jeden Fall mehr Sitzmöglichkeiten und Schattenplätze geben. Dann wird es dieses Jahr eine weitere Bühne, also ein weiteres Terminal geben, was extra für die Musikrichtungen Techno, Tech-House und Minimal vorgesehen ist. Hier freue ich mich ganz besonders auf Moonbootica und Robosonic! Das Terminal 1, die Main-Stage, bekommt einen komplett neuen Look sowie eine extra Bühnenshow mit Feuer, Konfetti und CO2. Aber das sollte man sich dann schon vor Ort anschauen – zu viel möchte ich ja auch noch nicht verraten. Dann besteht ja auch dieses Jahr erstmals die Möglichkeit bei mir zu übernachten, also eher gesagt zu campen. Das ist ein kleiner Test, deshalb wird das Camp überschaubar bleiben. Ich nenne das aus diesem Grunde auch „Ferdi’s Little Camp“.

Wie groß werdet ihr?

Ferdi: Ich möchte mich ungern festlegen, aber ich werde auf jedenfall größer. Derzeit rechne ich mit rund 5 000 Besuchern.

Ist die Zahl der Besucher für dich der einzige Erfolgsfaktor?

Ferdi: Nein, auf gar keinen Fall! Ein Erfolgsfaktor ist, dass jeder, der mein Festival besucht hat, am Ende glücklich nach Hause geht und im kommenden Jahr wieder mit dabei sein will.

Worauf freust du dich am meisten?

Ferdi: Wieso starrst du bei der Frage auf meinen kleinen Bauch? Auf ein paar der besten Foodtrucks aus Deutschland natürlich. Oder vielleicht doch auf die 38 internationalen und nationalen Künstler? Vielleicht auch auf die besten Passagiere der Welt! Ach... eigentlich auf alles!

Warum sollen die Menschen zu dir kommen?

Ferdi: Das ist endlich mal ne leichte Frage. Die Menschen sollten auf den Flugplatz Rotenburg kommen, um einen ganzen Tag lang mit tollen Passagieren zu super Musik, Essen, DJs in einzigartiger Atmosphäre zu feiern!

Bekomme ich auch noch spontan Karten, wenn ich vorbeikommen will?

Ferdi: Das kann ich jetzt noch nicht versprechen. Der Vorverkauf zieht extrem an und es haben schon sehr sehr viele Leute „eingecheckt“. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich auf jeden Fall den Vorverkauf. Alternativ können Karten aber auch bei Dodenhof, Expert Megaland und bei den Geschäftsstellen der Sparkasse Scheeßel gekauft werden.

Was machst du in zehn Jahren?

Ferdi: Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Klar hat man Träume, Ideen und Visionen, aber derzeit konzentriere ich mich erst einmal auf den Termin 2016 und peile bereits 2017 an.

Ferdinands Feld Festival - der Aufbau

Verlosung

Die Kreiszeitung Rotenburg verlost zweimal zwei Freikarten für das „Ferdinands Feld Festival“ am 6. August. Wer an dem Gewinnspiel teilnehmen möchte, schreibt einfach bis Freitag, 24. Juni, 12 Uhr eine E-Mail an redaktion.rotenburg@kreiszeitung.de  mit dem Betreff „Verlosung Ferdinands Feld“. In der Mail sollten Name und Adresse angegeben werden. Teilnehmen können nur über 18-Jährige.

Was ist alles so los?

Das „Ferdinands Feld Festival“ startet am 6. August ab 11 Uhr auf dem Flugplatz in Rotenburg. Mit dabei sind 38 internationale und nationale DJs, unter anderem Jan Leyk, Dario Rodriguez, M-22, Florian Paetzold, Moonbootica und Jamie Loca. Die Künstler sind je nach ihrer Richtung auf den drei Bühnen aufgeteilt: Terminal 1 ist für EDM, Progressive, Future House und Big-room vorgesehen. Bei Terminal 2 gibt es Deephouse. Und bei Terminal 3 sind Tech House und Minimal zu hören. Ersmals können die Besucher auch auf dem Gelände übernachten. Die Anreise ist am Samstag ab 8.30 Uhr möglich. Der Camping-Pass ist nur gültig in Verbindung mit einem Festival- oder 1. Klasse-Ticket und berechtigt nur dazu, das „little CAMP 2016“ zu nutzen. Erlaubt sind ausschließlich Zelte und Pavillons. Die Camping-Tickets sind nur noch bis zum 25. Juli erhältlich. Die Eintrittkarten kosten 32,60 Euro, das Camping-Ticket zusätzlich noch einmal 18 Euro. Die 1. Klasse-Tickets sind bereits ausverkauft. Mehr Infos zum Line-Up, zur Anreise und zum Ticketverkauf gibt es auf der Homepage des Festivals. www.ferdinandsfeld.de

Das könnte Sie auch interessieren

Das sind die Luxus-Karren der Stars

Das sind die Luxus-Karren der Stars

Buschbrände in Nordkalifornien weiter eingedämmt

Buschbrände in Nordkalifornien weiter eingedämmt

2. Erbhoflauf in Thedinghausen ein voller Erfolg

2. Erbhoflauf in Thedinghausen ein voller Erfolg

Die Top 20 Unternehmen mit der besten Vergütung in Deutschland

Die Top 20 Unternehmen mit der besten Vergütung in Deutschland

Meistgelesene Artikel

Vorfahrt missachtet: Polizei sucht Touran-Fahrer

Vorfahrt missachtet: Polizei sucht Touran-Fahrer

Aktionstag Umwelt in Fintel trotz Schmuddelwetter erfolgreich

Aktionstag Umwelt in Fintel trotz Schmuddelwetter erfolgreich

Wie stehen Sie zu Fracking?

Wie stehen Sie zu Fracking?

Pastor Thomas Steinke geht einen neuen Weg

Pastor Thomas Steinke geht einen neuen Weg

Kommentare